Kuntzl zu Vaterschutzmonat: Regierungsparteien verwirken familienpolitischen Meilenstein

Keinen Beitrag zur partnerschaftlichen Familienarbeit

Wien (SK) "Bedauerlicherweise blockierten die
Regierungsparteien wiederholt den familienpolitischen Fortschritt". SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl zeigte sich am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ enttäuscht über die Ablehnung des SPÖ-Antrages zur Einführung eines Vaterschutzmonates im Familienausschuss. "Die Regierungsparteien haben bewiesen, dass ihnen eine partnerschaftliche Teilung der Familienarbeit kein Anliegen ist. Der von der SPÖ eingebrachte Antrag für einen Vaterschutzmonat hätte für junge Väter und Mütter eine erhebliche Unterstützung bedeutet. Wieder wurde eine Möglichkeit verwirkt Familien unter die Arme zu greifen." ****

Der Vaterschutzmonat - die berufliche Freistellung von Vätern während den ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes - werde von ExpertInnen als auch von Betroffenen durchwegs begrüßt und gefordert. "Es hat sich in den letzten Wochen gezeigt, dass es einen breiten gesellschaftlichen Konsens über die Wichtigkeit dieser Initiative gibt. Eine Studie der Österreichischen Kinderfreunde hat den Wunsch der werdenden Väter in den ersten Lebenswochen ihres Kindes zu Hause zu beleiben, klar belegt. Expertinnen und Experten unterstrichen die enorme Wichtigkeit dieser Zeit für die Vater-Kind-Beziehung und für die partnerschaftliche Teilung der Familienarbeit. Wenn Vätern unkompliziert und unbürokratisch die Möglichkeit gegeben wird die ersten Wochen gemeinsam mit der Familie zu verbringen, fördert das auch ihren Wunsch in Karenz zu gehen. Die Erfahrungen in den Skandinavischen Ländern, in denen es den Vaterschutzmonat schon lange gibt, weisen genau in diese Richtung."

"Leider haben die Regierungsparteien diesen Antrag und damit den Fortschritt blockiert. Für die SPÖ bedeutet das allerdings nur in Zukunft weiterhin engagiert und beharrlich für den Vaterschutzmonat einzutreten," schloss Kuntzl (Schluss) up/mm

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