Hagenhofer kritisiert das drohende Aus für die Brettljause

"Hat die EU keine anderen Sorgen?"

Wien (SK) Die oberösterreichischen SPÖ-Abgeordnete Marianne Hagenhofer hat absolut kein Verständnis für die Pläne seitens der EU, die Brettljause in der Gastronomie zu verbieten. Als Begründung für diesen Schritt werden hygienische Mängel beim Holz angeführt. Hagenhofer will das nicht akzeptieren: "Hat die EU keine anderen Sorgen, als sich mit den Brettln von Brettljausen zu beschäftigen? In Zeiten steigender Arbeitslosigkeit innerhalb der EU sollte sich diese besser um Beschäftigung und den Arbeitsmarkt kümmern." ****

Zugleich macht die Abgeordnete klar, dass Hygiene in der Gastronomie zweifellos ein wichtiges Thema sei. Sie zweifelt allerdings daran, dass die traditionelle Brettljause eine gesundheitliche Bedrohung für die Konsumenten darstellt. Sie, Hagenhofer, kenne und esse "seit Jahrzehnten Brettljausn"; bisher sei ihr allerdings noch kein einziger Fall von gesundheitlichen Beeinträchtigungen bekannt geworden.

Hagenhofer gibt am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst überdies zu bedenken, "dass die Brettljause eine liebgewordene Tradition ist, die für viele Bauern und Nebenerwerbsbauern eine nicht unbedeutende Einnahmequelle im sanften Tourismus darstellt". (Schluss) wf/mm

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