Binder zu Vaterschutzmonat: Schwarz-blaue Sonntagsreden tatsächlich als solche enttarnt

Drei Tage nach Tag der Familie: Vaterschutzmonat von FPÖ und ÖVP abgeschmettert

Wien (SK) "Tief enttäuscht" zeigte sich am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst Gabriele Binder, SPÖ-Abgeordnete und Frauenvorsitzende der SPÖ-Niederösterreich, über die Haltung der ÖVP und FPÖ im gestrigen Familienausschuss und über das kategorische Nein der Regierungsparteien zum Vaterschutzmonat. "Die Möglichkeit für Österreichs Väter, ein Monat nach der Geburt des Kindes mit Lohnausgleich zu Hause bleiben zu können, wäre ein echter Fortschritt in Sachen Familienfreundlichkeit in unserem Land", meinte Binder. ****

Im SPÖ-Antrag wurden einfach nur die Eckpunkte eines solchen Vaterschutzmonats dargestellt. Über Finanzierungsmodelle und weitere Inhalte wäre zu diskutieren, erklärt Binder. Aber mit dem Abschmettern des Antrages haben die ÖVP und FPÖ deutlich gezeigt, dass nicht einmal eine solche Diskussionsbereitschaft ihrerseits besteht.

"Viele Kinder- und Familienorganisationen in Österreich hatten sich in letzter Zeit der Forderung nach einem Vaterschutzmonat angeschlossen. Auch der katholische Familienverband unterstützt die Initiative. Sogar die Wirtschaftskammer hat Gesprächsbereitschaft signalisiert. Doch den VertreterInnen der ÖVP und FPÖ scheint eine partnerschaftliche Teilung der Familienaufgaben noch immer sehr schwer verdaulich zu sein", meinte Binder und stellte abschließend fest: "Drei Tage nach dem Internationalen Tag der Familie haben sich die Sonntagsreden der Regierungsparteien nun tatsächlich auch als solche enttarnt". (Schluss) up/mm

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