Österreichs Berater: Gemeinsam Stärken stärken, mehr Kommunikation unserer Leistungen

"Runder Tisch" mit Beteiligung von Vertretern aller relevanten Berufsgruppen - Image-stärkende Aktivitäten geplant

Wien (PWK356) - "Die unternehmensnahen dienstleistenden Berater bieten ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und leisten hervorragende Arbeit", so Reinhold Mitterlehner, stellvertretender Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich. Mitterlehner moderierte jüngst in der WKÖ einen "Runden Tisch der beratenden Berufe", an dem Vertreter aller relevanten Berufsgruppen teilgenommen haben.

"Gemeinsam wollen die beratenden Berufe den Nutzen ihrer Tätigkeit für die österreichischen Unternehmen besser erklären und den Kunden zusätzliche Sicherheit durch gemeinsame Standards geben", hielt Friedrich Bock, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der WKÖ und Initiator des Zusammentreffens der Spitzenvertreter von mehr als zehn Kammern und Berufsverbänden, entschieden fest. "Undifferenzierte Pauschalvorwürfe gegen Berater weisen wir zurück."

Die mediale Aufmerksamkeit für Einzelfälle, bei denen die Qualität der Beratungsleistungen bezweifelt wurde, veranlasst die Branche, sich zu weiteren Qualitätsstandards zu verpflichten und diese in einer gemeinsamen Imageoffensive der beratenden Berufe Österreichs der Öffentlichkeit vorzustellen. Es gehe, so Gerd Prechtl, Obmann der Management-Berater im Fachverband UBIT, darum, den Wert externer Beratung für Wirtschaft und Gesellschaft verstärkt bewusst zu machen. Initiativen wie Corporate Governance (Schutz von Kleinanlegern) und Corporate Social Responsibility (kurz CSR; Aktivitäten zur Wahrung einer größeren sozialen Verantwortung) standen ebenso im Mittelpunkt der Diskussionen, wie die jüngst gegründete ARGE "proEthik" der WKÖ. Dabei wurde betont, dass die Leistungen der beratenden Berufe einen wesentlichen Teil zur Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Wirtschaft und zur Stärkung des Standortes Österreich im internationalen Wettbewerb beitragen.

Prechtl unterbreitete allen teilnehmenden Berufsgruppen das Angebot, sich zusätzlich zu ihren bestehenden internen Berufs- und Standesregeln, die auch jetzt schon ein effektives Element für Qualität und Transparenz gewährleisten, auch der Initiative proEthik, deren Präsident der frühere Verfassungsgerichtshofspräsident Ludwig Adamovich ist, anzuschließen. "Ziel von proEthik ist es, der Gesellschaft zu vermitteln, dass der Wirtschaft und ihrer Vertretung der Respekt vor den Kunden ein Hauptanliegen ist."

Mit Zustimmung der Beteiligung wurde der "Runde Tisch der beratenden Berufe" zu einer ständigen Einrichtung "umgewidmet". "Ein regelmäßiger Austausch unter den Teilnehmern an der neuen Plattform soll und wird sowohl der Klärung offener Fragen zwischen den Berufen dienen als auch zu noch besseren Angeboten für die Kunden führen", zeigen sich die Interessenvertreter der heimischen beratenden Berufe zufrieden und optimistisch.

Am "Runden Tisch der beratenden Berufe" haben folgende Organisationen teilgenommen:
Architekten- und Ingenieurkammern
Bilanzbuchhalterverband
Finanzdienstleister
Immobilien- und Vermögenstreuhänder
Österreichische Notariatskammer
Public Relationsverband
Rechtsanwaltskammer
Technische Büros - Ingenieurbüros
Unternehmensberater und Informationstechnologen
Verband Österreichischer Unternehmensberater
Versicherungsmakler
Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer Österreich
Wirtschaftstreuhänderkammer
(JR)

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