CHRISTI HIMMELFAHRT: KFV BEFÜRCHTET ANSTIEG DER UNFALLSTATISTIK!

Langes Wochenende: Auf Österreichs Straßen ist Vorsicht geboten! Das KfV befürchtet einen Anstieg der Unfallstatistik und appelliert an die Vernunft aller Autofahrer!

Wien (OTS) - Das kommende verlängerte Wochenende soll - laut Wettervorhersagen - zumindest zu Beginn sonnig und warm sein. Grund genug um auf Kurzurlaub zu fahren, oder einfach nur eine Ausfahrt mit dem Auto oder dem Motorrad zu unternehmen. Für das verlängerte Wochenende werden von Verkehrsexperten wie immer zahlreiche Staus prognostiziert. Aber die Zahl der Unfälle, die kann man nicht vorhersehen.

13 Tote im Vorjahr
Der Blutzoll zu Christi Himmelfahrt war im vergangenen Jahr bedenklich hoch: In nur vier Tagen wurden bei 536 Unfällen 707 Menschen verletzt und 13 getötet. Hauptunfallursache war wie meistens überhöhte Geschwindigkeit.

KfV-Chef, Dr. Othmar Thann appelliert daher an alle Autofahrer:
"Partnerschaftliches und eigenverantwortliches Verhalten im Straßenverkehr trägt dazu bei, aggressionslos und unfallfrei ans gewünschte Ziel zu kommen. Dass schnelles Fahren schneller zum Ziel führen soll ist ein gewaltiger Irrglaube vieler Verkehrsteilnehmer. Ganz im Gegenteil: Wer eine angepasste Geschwindigkeit wählt, kommt schneller und sicherer an."

Das Motto für das bevorstehende lange Wochenende sollte lauten: "Fuß weg vom Gas, Gurt anlegen (auch auf dem Rücksitz), genügend Abstand zum Vordermann halten, auf Alkohol verzichten und eigenverantwortliches Fahrverhalten an den Tag legen".

Risikogruppe Einspurige
Das verlängerte Christi Himmelfahrt-Wochenende forderte 2003 4 Menschenleben und 126 Verletzte. Motorradfahrer verfügen über keine Knautschzone und unterliegen einer höheren Verletzungsschwere. Autofahrer sollten daher besondere Rücksicht auf Einspurige nehmen. Motorradfahrer selbst sollten vor allem auf ihre optische Präsenz durch helle Schutzkleidung und reflektierende Materialien achten, keine riskanten Überholmanöver antreten und der Situation und ihrem Können gemäß fahren.

Punkteführerschein muss her
Die Einführung des Punkteführerscheins könnte jährlich ca. 100 Menschenleben retten. 1994 gab es seitens des Verkehrsministeriums erste Impulse zur Implementierung eines Punkteführerscheins in das österreichische Führerscheinsystem. Zehn Jahre und 1000 Menschenleben später ist zwar immer noch die Rede davon, aber es wurde dennoch keine Entscheidung getroffen.

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Kuratorium für Verkehrssicherheit
Mag. Alexandra Ludvik
Pressestelle
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