EU-Wahlauftakt (3): Gusenbauer - SPÖ setzt auf kompetentes Team

Damit Österreich wieder gehört wird

Wien (SK) Die SPÖ präsentiere ein Kandidaten-Team für das Europäische Parlament, das durch "Professionalität, Kompetenz und Erfahrung besticht" und bereits bewiesen hat, das es etwas bewegen kann, erklärte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Dienstag beim EU-Wahlauftakt der SPÖ. Dies sei gerade angesichts der "historischen Umbruchphase", die wir derzeit erleben, ganz besonders wichtig. Die Sozialdemokratie stelle ein kompetentes Team und die konstruktive Perspektive eines neuen Europa zur Wahl. "Wir sind zuversichtlich, dass wir mit vollem Engagement der sozialdemokratischen Bewegung wieder an Wählervertrauen gewinnen können", unterstrich der SPÖ-Chef. ****

Mit Hannes Swoboda, Maria Berger, Herbert Bösch, Christa Prets, Harald Ettl, Karin Scheele und den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten habe die SPÖ ein seriöses Angebot gelegt, so Gusenbauer. Der SPÖ-Chef verwies zudem darauf, dass dieses Angebot auch eine besondere weibliche Note beinhalte, weil bei der Listenerstellung auch das "Reißverschlussprinzip" Mann-Frau zugrunde gelegt wurde. "Bei uns ist kein Platz für stümperhafte Sprüche wie jene von den 'linken Emanzen', bei uns ist Gleichstellungspolitik kein Lippenbekenntnis - das unterscheidet uns von anderen Parteien", betonte Gusenbauer.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten der SPÖ hätten sich im "Pakt für Transparenz und Sauberkeit" zu einer "glasklaren Praxis" bei der Spesenabrechnung verpflichtet - unabhängig davon, ob das Europäische Parlament eine solche Regelung beschließt oder nicht, hielt der SPÖ-Vorsitzende fest. "Wir laufen nicht mit Spitzelmethoden durchs Land, wir zeigen, dass es uns mit Sauberkeit und Transparenz ernst ist", so Gusenbauer.

Natürlich gibt es jetzt auch einige, die mit "antieuropäischem Furor politisches Kleingeld wechseln wollen", stellte Gusenbauer fest. Von ihnen werde jedoch nach der Wahl genauso wenig zu sehen und zu hören sein, wie das in den letzten fünf Jahren der Fall war. "Lassen wir uns von diesen schrillen Nebengeräuschen nicht beirren."

Diese Wahl sei eine weitere Gelegenheit, mit der schwarz-blauen Bundesregierung abzurechnen - nicht nur mit ihrer europapolitischen Performance, sondern auch mit ihrer katastrophalen innenpolitischen Leistungsbilanz, erklärte Gusenbauer. "Wir werden jedenfalls all unsere Energie und Überzeugungskraft aufwenden, um unsere Serie von Landtags-, Bundespräsidenten- und AK-Wahlen auch am 13. Juni entsprechend abzuschließen. Denn es geht darum, dass Österreich wieder gehört wird, in einem neuen sozialen Europa" (Schluss) ps

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