24. Fertighaus-Symposion als Diskussionsforum

Brückenschlag nach Osteuropa

Wien (OTS) - Das traditionellerweise von Bramac, Isover und Knauf veranstaltete Fertighaus-Symposion fand dieses Mal vom 12-14. Mai 2004 in Salzburg statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die kürzlich erfolgte EU-Erweiterung.

Innovationen auf der Spur

In seiner Eröffnungsrede zeigte Dipl.oec. Werner Hansmann, Geschäftsführer von Isover Austria, das Potential der Fertighausindustrie auf und hob hervor, dass bereits jedes dritte in Österreich errichtete Einfamilienhaus ein Fertighaus sei, Tendenz steigend. Baurat h.c. Prof. DI Klaus Moser, Aufsichtsrat Vorsitzender-Stellvertreter der Brandverhüttungsstelle für OÖ, lieferte in seinem Vortrag einen historischen Rückblick bezüglich Brandschutz. Moser wies darauf hin, dass gemeinsame Bauverordnungen im neuen Europa schwer umzusetzen sein werden. Anschließend referierte Ing. Günter Prirschl,von Bramac über Sicherheit am Dach und präsentierte zudem die Lösung seines Unternehmens: den Bramac SicherheitsDachHaken, der für mehr Sicherheit bei Arbeiten am Dach sorgen wird. Dr. Dietrich Moldan, Umweltanalytiker aus Deutschland, führte den Teilnehmern anschaulich vor Augen, was sich hinter Elektrosmog verbirgt und wie man sich davor schützen kann. Eine mögliche Variante stellt die Knauf Schutzplatte LaVita dar, die für ein "entspanntes" Zuhause sorgt.

EU-Erweiterung stand im Vordergrund

Im Mittelpunkt des 24. Fertighaus-Symposions stand die letzte EU-Erweiterung. Frau DI Beatrix Knauf, Geschäftsführerin von Knauf, eröffnete den Themenschwerpunkt und referierte über die Entwicklung des Fertighauses in Zentraleuropa am Beispiel der drei baltischen Länder. Frau Knauf zog folgendes Resümee bezüglich des osteuropäischen Marktes: "Nicht die Kaufkraft im Land ist ausschlaggebend für die Entwicklung eines heimischen Fertighausmarktes sondern das Engagement der Produzente". Prof. Dkfm. Günter Schmid, ehemaliger Leiter der ORF-Wirtschaftsredaktion und Korrespondent aus Brüssel zeigte in seinem Vortrag die Etappen der letzen EU-Erweiterung auf. "Der Beitritt zur Europäischen Union bedeutet nicht, dass Milch und Honig fließen werden", so Schmidt über aktuelle Entwicklungen in den neuen Beitrittsländern. Die Rechtsanwälte Dr. Wolfgang Punz und Frau Dr. Alix Frank-Thomasser zeigten die rechtlichen Aspekte der Geschäftsbeziehungen mit den neuen Beitrittsländern auf. Sie verwiesen darauf, dass ein einheitliches europäisches Vertragsrecht erst in frühestens 15 Jahren zum Tragen kommen wird. Das 24. Fertighaus-Symposion hatte den Teilnehmern nicht nur interessante Referate zu bieten: So wurde am Abend der Hangar 7 besichtigt und anschließend bei einem karibischen Abend in der Orangerie im Schloss Hellbrunn beendet.

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