Prammer: Information über Verhütungsmittel per Inserate nicht einschränken

Wien (SK) "Wer gegen Verhütung auftritt, schränkt Rechte der Frauen massiv ein," sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer als Reaktion auf die aufgeflammte Diskussion um ein Werbeverbot für Verhütungsmittel. Ausgangssituation: Radikale Opus dei-nahe "Lebensschützerinnen" haben gegen ein Magazin-Inserat protestiert und waren damit erfolgreich gewesen. ****

Nur richtige Verhütung kann ungewollte Schwangerschaften verhindern. "Der Zugang zu Verhütungsmittel ist gerade für junge Frauen und Mädchen ohnehin schwierig genug, das zeigt auch das Ansteigen der Zahl von Schwangerschaften bei Mädchen und ganz jungen Frauen", sagt Prammer. Sie unterstützt damit die Aussagen der neuen Vorsitzenden des Österreichischen Frauenringes Dr. Sabine Oberhauser und des ärztlichen Leiters des Gynmed Ambulatoriums Dr. Christian Fiala. Die beiden haben heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz verstärkte Information über Verhütungsmittel gefordert. "Diese Information muss selbstverständlich auch über Inserate erfolgen dürfen um möglichst viele Betroffene zu erreichen", sagt Prammer. (Schluss) up/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0023