Berger zu Wasserliberalisierung: ÖVP setzt Spiel mit gezinkten Karten fort

Nur sozialdemokratische Mehrheit im EP würde Ausverkauf des Wassers verhindern

Wien (SK) SPÖ-Europaabgeordnete Maria Berger wies heute die Vorwürfe von ÖVP-Europaabgeordneten Karas im Zusammenhang mit der Wasserliberalisierung entschieden zurück. Berger erinnerte am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressdienst daran, dass sich die österreichische Bundesregierung in einem Positionspapier für "ein konsequentes Vorantreiben der Liberalisierung bzw. Marktöffnung der Netzwerkindustrien" ausgesprochen hat. Die Europaabgeordnete wies zudem darauf hin, dass die Konservativen im Europaparlament für eine Liberalisierung der Daseinsvorsorge und damit für den Verkauf des Wassers an Private gestimmt hätten. "Nicht die SPÖ setzt hier Falschinformationen in die Welt, sondern die ÖVP spielt ein Spiel mit gezinkten Karten", betonte Berger. ****

"Die Wasserver- und entsorgung darf auf keinen Fall privatisiert werden", unterstrich Berger weiters. Eine Privatisierung dieser lebenswichtigen Grundversorgung würde letztendlich einen Ausverkauf dieser Ressource bedeuten und unter Garantie zu höheren Preisen und schlechterer Qualität beim Trinkwasser führen. Umso wichtiger sei es, dass die europäischen Sozialdemokraten bei der EU-Wahl als stärkste Kraft hervorgehen. Denn ein Sieg der Konservativen hätte zur Folge, dass einer "hemmungslosen Liberalisierungspolitik Tür und Tor geöffnet ist", hielt Berger abschließend fest. (Schluss) ps

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