Gorbach: Bestmöglicher Lärmschutz durch konsequente Investitionen und zügige Umsetzung der neuen EU-Richtlinie

Wien (OTS) - "Österreich war schon bisher beispielgebend bei der Bekämpfung von Verkehrslärm. Wir wollen es auch bei der Umsetzung der neuen EU-Richtlinie zum Umgebungslärm sein", erklärte VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach am Dienstag nach dem Ministerrat.
Das Verkehrsminister und der Lebensminister haben heute im Ministerrat einen Fortschrittsbericht über die Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie abgegeben. Derzeit erarbeite man auf Bundesebene gemeinsam ein Bundesgesetz zur Umsetzung der Richtlinie, so Gorbach, daneben werde es Landesgesetze für die Umsetzung geben.

"Die Lärmbekämpfung ist ein Thema, das angesichts des immer weiter zunehmenden Verkehrs immer wichtiger wird. Die Investitionen für Lärmschutzmaßnahmen sind heute höher denn zuvor", erklärte Gorbach. So wurden auf dem hochrangigen Straßennetz im Jahr 2003 rund 28 Millionen Euro für Lärmschutz ausgegeben, 2004 werden es bereits 48 Millionen Euro sein, 2005 sollen 52 Millionen Euro folgen.

"Was jetzt ein Kernstück der neuen EU-Richtlinie darstellt, nämlich die Lärmkarten, haben wir für die Schiene bereits im Jahr 1993 gemeinsam mit den Ländern erstellt. An diesem Schienenlärmkataster orientieren wir uns bei der Abarbeitung unseres Maßnahmenkataloges. Das Ergebnis: Von insgesamt 312.000 laut Kataster betroffenen Menschen konnte bereits 139.000 mit Maßnahmen geholfen werden", zog Gorbach Bilanz. Auch bei den Investitionen entlang der Schienen habe man im Jahr 2004 mit 34 Millionen Euro einen Höchststand erreicht. 2003 sind es noch 32 Millionen Euro gewesen. (Schluss bxf)

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