Wittmann kritisiert Ignoranz von Schwarz-Blau: Sportbericht im Ausschuss enderledigt

Erstmals namentliche Abstimmung im Sportausschuss - mit enttäuschendem Ergebnis

Wien (SK) Die "Ignoranz der Regierungsfraktionen gegenüber
dem Sport" kritisierte SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Im heutigen Sportausschuss habe die SPÖ einen Antrag auf Nichtenderledigung des Sportberichts 2001/2002 sowie einer namentlichen Abstimmung hiezu eingebracht, "da dieser Bericht die erstmalige Gelegenheit geboten hätte, im Nationalrat eine Bilanz über die Sportpolitik der Regierung zu ziehen". Ein Ansinnen, dem ÖVP und FPÖ nichts abgewinnen konnten, wurde der Antrag doch von den Ausschussmitgliedern beider Fraktionen abgelehnt, was Wittmann schlicht "enttäuschend" findet. Der Sportbericht 2001/2002, der u.a. auch die Vorbereitungen auf die Sommerolympiade in Athen zum Inhalt hat, wird nun im Parlament nicht mehr diskutiert. ****

Folgende Abgeordnete von ÖVP und FPÖ stimmten gegen eine Debatte des Berichts im Plenum des Nationalrats: Norbert Sieber, Jakob Auer, Peter Sonnberger, Ingrid Turkovic-Wendl, Franz Glaser, Roderich Regler, Gertrude Brinek, Herta Mikesch, Peter Haubner, Jochen Pack, Werner Fasslabend, Sigisbert Dolinschek sowie Elmar Lichtenegger.

Abschließend verwies Wittmann darauf, dass die Bundesregierung beim Berufssportgesetz weiter säumig sei, obwohl sie per Vier-Parteien-Entschließung aufgefordert war, dem Nationalrat bis längstens 1. März 2004 eine Regierungsvorlage zuzuleiten. "Es ist bislang nichts passiert. ÖVP und FPÖ ist der Sport offensichtlich wurscht", so der SPÖ-Abgeordnete. (Schluss) wf/mp

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