Brosz: Verpflichtende Zustimmung der SchülerInnen zu Verhaltensvereinbarungen ist sinnvoll

Schulbehörden versagen bei Überprüfung dubioser Verhaltensvereinbarungen

OTS (Wien) - "Die Grünen unterstützen den Vorschlag, dass SchülervertreterInnen in Oberstufen Verhaltensvereinbarungen zustimmen müssen, damit sie in Kraft gesetzt werden können. Das löst aber nicht alle Probleme. Die umstrittenen Bestimmungen wie das Kopftuchverbot traten vor allem im Hauptschulbereich auf. Dort sind SchülerInnen generell von einer Mitbestimmung ausgeschlossen", erklärt heute der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz.

"Warum sollten Eltern und LehrerInnen derartige Bestimmungen in Hauptschulen nicht mehr erlassen, weil statt 50 Prozent nunmehr zwei Drittel zustimmen müssen? Das Hauptproblem besteht darin, dass die Schulbehörden ihrem Kontrollauftrag nicht nachkommen", so Brosz.

"Wir fordern dringend, die Praxis der Verhaltensvereinbarungen zu evaluieren und gegebenenfalls gesetzliche Änderungen vorzunehmen. Bei der NR-Sitzung nächste Woche bringen wir einen Antrag auf Evaluierung sowie auf Verbesserung der Kontrolle durch die Schulbehörden ein", so Brosz abschließend.

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