Stellvertretender UNO-Generalsekretär bei Strasser

Jan Egeland dankte Innenminister Ernst Strasser für humanitäre Hilfe Wien (OTS) - Innenminister Dr. Ernst Strasser empfing heute, Dienstag, den stellvertretenden UN-Generalsekretär Jan Egeland zu einem Arbeitsgespräch in Wien. Egeland dankte Österreich für die Unterstützung im humanitären Bereich und informierte über die Arbeit der UN-OCHA und die aktuelle Situation im Sudan. "Österreich unterstützt eine weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und dem UN-OCHA", sagte Strasser. Insgesamt müsse sich die Union vor allem verstärkt um den afrikanischen Kontinent annehmen, betonte der Innenminister.

Egeland lobte Österreichs Bemühungen im humanitären Bereich. Das Bedürfnis, in diesem wichtigen Sektor Hilfe zu leisten, sei hier besonders ausgeprägt. Der stv. UNO-Generalsekretär dankte dabei in besonderer Weise dem Innenminister, der immer rasch die Hilfe seiner Spezialkräfte für Krisenregionen anbiete. "Österreich ist eines der Länder, das besonders schnell Experten zur Verfügung stellt", so Egeland.

Im Rahmen der Zusammenarbeit entsendet Österreich u. a. Spezialkräfte, wie z.B. Hundestaffeln, in krisengeschüttelte Regionen, zuletzt in die von einem Erdbeben erschütterte iranische Stadt Bam. Das Bundesministerium für Inneres trägt die Verantwortung für die Leitung und Koordination solcher Hilfs- und Katastropheneinsätze im humanitären Bereich. Dabei arbeitet es eng mit dem verantwortlichen Koordinationsbüro für humanitäre Einsätze innerhalb der UNO, UN-OCHA (United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs) zusammen.

Ein weiteres Feld der Kooperation stellt die zivil-militärische Zusammenarbeit mit dem Büro für humanitäre Einsätze dar. Dieses wird von Mag. Brigitte Brenner, einer Mitarbeiterin des Bundesministeriums für Inneres, geleitet. In den vergangenen zehn Jahren wurden zudem Instrumente entwickelt, die helfen sollen, die internationale Koordinierung und Zusammenarbeit bei Naturkatastrophen zu verbessern und rasche Einsätze in Katastrophenfällen zu ermöglichen. Im Innenministerium fungiert dabei die Bundeswarnzentrale als Koordinationszentrum.

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