Parnigoni: "Breite Ablehnung der Exekutivreform steht im krassen Widerspruch zu Strassers ständigen Beteuerungen"

Wien (SK) Ein deutliches Signal, das Innenminister Strasser nicht einfach ignorieren darf, sieht SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni in dem heute veröffentlichten Ergebnis der Befragung aller österreichischen KriminalbeamtInnen zur Exekutivreform. Parnigoni:
"Ganz im Gegensatz zu Strassers Beteuerungen stößt Strassers parteipolitisch motivierte Team 04-Reform auf breitesten Widerstand innerhalb der Exekutive. 96 Prozent der Befragten lehnen dabei die Auflösung des Kriminaldienstes ab, gar 98 Prozent meinen, die im Kriminaldienst eingesetzten Kräfte seien zu gering. Auch die geplante neue Dienstzeitregelung stößt mit 86,8 Prozent auf enorme Ablehnung." ****

Für den SPÖ-Sicherheitssprecher ist dies keine Überraschung. Parnigoni: "Durch Strassers Herumreformiererei in den letzten vier Jahren kam es zu einer eklatanten Kürzung des Exekutivapparates, was eine dramatische Explosion der Kriminalität in Österreich zur Folge hatte. Immer deutlicher zeigt sich, dass der Innenminister sein Ressort nicht mehr im Griff hat."

Besonders ärgerlich ist für Parnigoni Strassers völlig falsche Darstellung der Situation gegenüber der Öffentlichkeit: "Der Innenminister versucht einerseits die verheerende Kriminalstatistik schönzureden, andererseits will er der Bevölkerung weismachen, seine geplante Reform sei mit den ExekutivbeamtInnen abgestimmt und stoße auf Zustimmung. Angesichts des heute veröffentlichten Ergebnisses zeigt sich überdeutlich, dass dies in keiner Weise den Tatsachen entspricht und sich Strasser wider besseres Wissen über die Meinung des überwiegenden Teils seiner BeamtInnen hinwegsetzt!" (Schluss) se

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