Umfrage: SP (33%) knapp vor VP (30%), Martin (14%) auf Platz 3.

Die EU-Wahlentscheidung bringt gleich zwei spannende Rennen: Um Platz 1 wird es zwischen SPÖ und ÖVP knapp. Im Rennen um Platz 3 führt H.P. Martin vor Grünen und Freiheitlichen

Wien (OTS) - In einer Gallup-Umfrage in der Donnerstag
erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS zeichnet sich ein dramatisches Duell um Platz eins bei der EU-Wahl am 13. Juni ab: Die SPÖ liegt bei stabilen 33 Prozent, die ÖVP holt einen Prozentpunkt auf und liegt bei 30 Prozent.

Noch härter könnte freilich das Match um Platz drei ausfallen, da sich hier drei Konkurrenten in der Umfrage noch enger zusammenschieben: Die Liste Hans-Peter Martin baut gegenüber Monatsbeginn um einen Prozentpunkt ab und käme derzeit auf 14 Prozent. Die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und erreichen zwölf Prozent. Die Freiheitlichen könnten derzeit zehn Prozent, plus ein Prozentpunkt gegenüber Monatsbeginn, erreichen.

Die beste Meinung haben die Befragten von VP-Kandidatin Ursula Stenzel (30 Prozent gute Meinung, 22 Prozent schlechte Meinung, Bekanntheitsgrad: 59 Prozent). Stenzel ist die einzige Kandidatin mit einem positiven Saldo in der Bewertung. Ihr folgt auf dem überraschenden Platz zwei bereits der Außenseiter Hans-Peter Martin (24 Prozent gute Meinung, 25 Prozent schlechte, Bekanntheitsgrad: 38 Prozent), SP-Kandidat Hannes Swoboda (20 Prozent gute Meinung, 25 Prozent schlechte, Bekanntheit: 31 Prozent), der - bemerkenswert stark bekannte - Grüne Johannes Voggenhuber (19 Prozent gute Meinung, 24 Prozent schlechte, Bekanntheit: 48 Prozent) und als Schlußlicht der Freiheitliche Hans Kronberger (12 Prozent gute Meinung, 29 Prozent schlechte, Bekanntheit: 14 Prozent).

Eine klare Mehrheit der Befragten, heißt Hans-Peter Martins Kandidatur nach wie vor für gut: 49 Prozent befürworten, dass er mit seiner eigenen Liste antritt, nur 19 Prozent sind dagegen. Sensationell: Stolze zwei Drittel der FP-Wähler sind für Martins Kandidatur. Von denjenigen, die Martins Kandidatur befürworten, können sich 56 Prozent vorstellen, ihm ihre Stimme zu geben.

Entscheidend wird für alle Parteien freilich die Wahlbeteiligung:
51 Prozent (plus zwei gegenüber Monatsbeginn) geben an, sicher an der EU-Wahl teilnehmen zu wollen. 17 Prozent (plus drei) wollen sicher nicht abstimmen, 32 Prozent (minus vier) wollen vielleicht mitmachen. Das heißt: immer noch fast ein Drittel der Wähler sind für alle Parteien mobilisierbar.

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