Niederwieser: Stillstand in der Bildungspolitik muss ein Ende finden

Bis Herbst 2004 Plan, wie Reformen umgesetzt werden

Wien (SK) "Heute tagt erstmals seit einem Jahr wieder der parlamentarische Unterrichtsausschuss. Der Stillstand in der Bildungspolitik muss nun endlich ein Ende finden, denn die Schulpolitik hat sich bisher viel zu sehr an Themen, bei denen es Dissens gibt, erhitzt", erklärte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Niederwieser fordert, dass es bis zum kommenden Herbst einen Plan geben soll, wie die Schulreformen für die nächsten fünf bis zehn Jahre umzusetzen sind. ****

Der SPÖ-Bildungssprecher wies darauf hin, dass es seitens der Zukunftskommission zahlreiche wichtige Unterlagen gebe, es hätten etliche Diskussionen stattgefunden, es gebe Hunderte wichtige Beiträge und am 3. und 4. Juni finde wieder eine Diskussion zur Schule statt. Er, Niederwieser, bestehe darauf, dass die gesamten Vorschläge nun auch wirklich diskutiert werden und bis zum Herbst in einen Arbeitsplan einfließen, in dem geklärt wird, was in den nächsten fünf bis zehn Jahren im Schulbereich passieren soll. "Mit den Bildungsstandards alleine ist es nicht getan, diese stellen bei weitem noch keine Reform dar", so Niederwieser, der abschließend Bildungsministerin Gehrer aufforderte, sich an den Diskussionsprozess zu halten und nicht weiter auf der Stelle zu treten. (Schluss) cs

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