Magistrat hat die Sicherheit im Kirchwegerhaus hergestellt

Drei Festnahmen im Zuge der fremdenpolizeilichen Überprüfung

Wien (OTS) - Zeitig in der Früh hat die Wiener Magistratsdirektion/Büro für Sofortmaßnahmen gemeinsam mit der Polizei im Ernst Kirchweger Haus in Favoriten die feuer- und baupolizeiliche Sicherheit wieder hergestellt. Zwei Stiegenaufgänge waren laut Baupolizei durch gesetzlich nicht genehmigte Verschläge und Eisentüren teilweise dermaßen verbaut, sodass für den Fall eines Brandes nicht mehr für die Sicherheit der Bewohner garantiert werden hätte können.

Auch illegale Ablagerungen in Gängen und eine nicht genehmigte Räumlichkeit entdeckt

Im Zuge der Vollstreckung des Bescheides der MA 37 (Baupolizei) wurden auch die Meldedaten der Bewohner durch die MA 62 (Meldebehörde) erhoben, weitere baupolizeiliche Kontrollen durchgeführt und Elektroinstallationen (MA 36) in den Gängen und Wohnungen überprüft. Die Baupolizei hat im Gangbereich einen behördlich nicht genehmigten Raum vorgefunden, der in Kürze beseitigt werden muss. Lagerungen in den Gängen müssen laut Magistratsdirektion vom Hauseigentümer in den nächsten Tagen ebenfalls beseitigt werden.

Drei Festnahmen wegen Verstoßes gegen das Fremdenrecht

Im Zuge der Überprüfung der Daten ergaben die Erhebungen der Polizei in drei Fällen, dass sich zwei Schwarzafrikaner und ein Pakistani rechtswidrig in Österreich aufhielten. Sie wurden vorrübergehend fest genommen. Die Kontrolle der Elektroanlagen ergab:
viele Installationen sind zwar nicht fachmännisch verlegt worden, es bestand nach Angaben der Mitarbeiter der MA 36 (Technisch Gewerbeangelegenheiten) keine Gefahr in Verzug.

Keine Zwischenfälle, die Amtshandlung verlief in absolut ruhigen Bahnen

Nach Auskunft des Polizeijuristen Dr. Georg Samuely wurden ausgenommen der drei fremdenpolizeilichen Vergehen weder ein Verstoß gegen das Suchtgiftgesetz noch sonst irgendwelche kriminellen Tatbestände vorgefunden. Nach seinen Angaben kam es zu keinen Zwischenfällen.

Der Leiter der Aktion, OAR Ernst Graf, Chef des Büros für Sofortmaßnahmen/MDKS - Magistratsdirektion Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen sagte gegenüber der Rathauskorrespondenz "Hier ging es ausschließlich um die Sicherheit der Hausbewohner! Sie haben dies schließlich auch akzeptiert!"

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