Horrender Stahlpreisanstieg darf für Kärntens Unternehmer nicht zum Bumerang werden

Land Kärnten soll durch Initiative drohende Verluste eindämmen

Klagenfurt, 2004-05-18 (fpd) Für den Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Kärnten und FPÖ-Wirtschaftssprecher im Kärntner Landtag, Albert Gunzer, läuten die Alarmglocken. Durch den Stahlmangel in ganz Europa, weil China auf dem Weltmarkt riesige Mengen aufkauft, stieg der Stahlpreis von 10 bis zu 50 Prozent. Zahlreichen Kärntner Unternehmen drohen daher hohe Verlustgeschäfte. "Dem muss entgegengewirkt werden, denn der horrende Stahlpreisanstieg darf für Kärntens Wirtschaft nicht zum Bumerang werden", erklärte Gunzer.

Gunzer ersucht daher den Wirtschaftsreferenten, LHStv. Karl Pfeifenberger, entsprechende Initiativen zu setzen. Er fordert, dass bei bereits vergebenen Aufträgen durch das Land den Unternehmern die Möglichkeit eingeräumt werde, den erhöhten Stahlpreis in Rechnung zu stellen. "Dies sollte ehest passieren, denn wer rasch hilft, hilft doppelt", so Gunzer.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Landtagsklub
Landhaus
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/513272

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001