Schasching: Schein und Wirklichkeit im österreichischen Sport!

Sportausschuss-Vorsitzende Beate Schasching enttäuscht über das offensichtliche Desinteresse der Regierung am Sport

Wien (SK) "Es schien als ob Sport in Österreich ernst genommen würde - schließlich wurde er vom Bundeskanzler wieder zur 'Chefsache' erklärt. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus - der österreichische Sportbericht wird in einem Ausschuss end-erledigt, also nicht einmal in einer Plenarsitzung des Parlaments diskutiert", kritisiert SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching, Vorsitzende des Sportausschusses, Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Lücke zwischen Schein und Wirklichkeit sei in fast keinem Politikfeld so groß, wie im Sport, so Schasching weiter. "Der Schein:
Sport in der Schule ist so wichtig, dass sich Frau Bundesministerin Gehrer sogar selbst auf's Fahrrad setzt. Die Wirklichkeit:
Turnstunden werden gekürzt." Man unterstreiche ständig, dass die Olympiasportler durch Sonderförderungen unterstützt werden. Das ist notwendig, gerechtfertigt und positiv. Man kehrt aber unter den Teppich, dass das bestehende Bundessportförderungsgesetz ausläuft, so Schasching.

"Es freut uns, dass die EU die Wichtigkeit des Sports auch in der Schule anerkennt, 2004 ist immerhin das 'Jahr der Erziehung durch Sport'. Die österreichische Wirklichkeit sieht einmal mehr anders aus: Es sind bis dato keinerlei Gelder für die Realisierung von nennenswerten Projekten geflossen. Wer sich genauer mit den Fakten beschäftigt, kann nur zu einem Schluss kommen: Schein und Wirklichkeit klaffen in der Welt des österreichischen Sports weiter auseinander, denn je." (Schluss) ah/mp

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