ÖAMTC-Tunnelkampagne 2004: Per Mausklick die wichtigsten Infos zu 50 europäischen Tunnels

15 Tunnels aus Österreich auf der Club-Homepage mit Fakten zur Tunnel-Sicherheit

Wien (ÖAMTC-Presse) - Mit seinen umfangreichen Tunneltests setzt sich der ÖAMTC seit vielen Jahren erfolgreich für mehr Sicherheit in Tunnels ein. Jetzt geht der Club noch einen Schritt weiter und ruft gemeinsam mit neun europäischen Schwesterclubs die Kampagne "Sicher im Tunnel" ins Leben. "Mit dieser Sicherheits-Kampagne soll möglichst vielen Verkehrsteilnehmern richtiges Verhalten im Tunnel in allen denkbaren Situationen vermittelt werden. Die meisten Tunnelkatastrophen sind auf Fehlverhalten der Fahrzeuglenker zurückzuführen", weiß ÖAMTC-Tunnelexperte Willy Matzke.

So wird beispielsweise häufig versucht, mit dem Handy Hilfe zu holen, anstatt die Notruftelefone zu benützen. Diese gibt es im Tunnel alle 200 Meter. Auch Feuerlöscher werden im Brandfall vielfach verschmäht, obwohl diese meist alle 100 Meter vorhanden sind. "In modernen Tunnels gibt es zur optimalen Brandbekämpfung sogar sofort einsetzbare Löschpistolen mit mehr als 100 Meter langen Schläuchen", sagt Matzke.

Für mehr Sicherheit im Tunnel veröffentlicht der ÖAMTC als erste von vier geplanten Aktionen ab sofort Informationen zu den wichtigsten 50 Straßentunnels Europas auf der Homepage des Clubs unter http://www.oeamtc.at/tunneltest/. Die ausgewählten Tunnels aus acht Ländern sind für den Reiseverkehr von besonderer Bedeutung und sind vom ÖAMTC getestet worden. Über eine Europakarte kann sich der User per Mausklick jeden Tunnel und seine Charakteristik auf den Bildschirm holen.

Aus Österreich finden sich 15 Tunnels auf der Club-Homepage mit wichtigen Infos zur Tunnel-Sicherheit. Diese Tunnel-Sonderseite zeigt beispielsweise auf, dass die älteren österreichischen einröhrigen Tunnels bedenkliche Mängel aufweisen. Mit Ausnahme des Felbertauern und Bosruck Tunnels fehlen Fluchtwege. Im Tauern Tunnel ist es ebenfalls um die Verkehrssicherheit schlecht bestellt. Pannenbuchten, Notrufnischen und Feuerlöscher sind nur in Fahrtrichtung Süden vorhanden. Richtung Norden muss man im Notfall auf der Fahrbahn anhalten und durch den Gegenverkehrsbereich laufen, um zu einem Notruftelefon zu kommen.

Internationales Symposium zur Tunnelsicherheit

Die ÖAMTC-Tunnelkampagne 2004 sieht im Laufe des Jahres außerdem ein interaktives PC-Programm zum richtigen Verhalten im Tunnel und ein Lehrvideo für Fahrschulen vor. Im Oktober findet ein internationales Symposium in München zum neuesten Stand der Sicherheitstechnik in Tunnels statt. Anbieter modernster Technologien, Experten, Betreiber und Politiker thematisieren unter anderem Unfallverhütung und Selbstrettung der Menschen aus dem Tunnel.

Der ÖAMTC führt gemeinsam mit seinen europäischen Schwesterclubs seit 1999 in ganz Europa Tunnel-Tests durch. Die detaillierten Ergebnisse des großen ÖAMTC-Tunnel-Tests 2004 und alle bisherigen Tunnel-Tests sind auf der Homepage des Clubs unter http://www.oeamtc.at/tunneltest/ abrufbar. Bildmaterial und Grafiken zu den Tunnel-Tests finden sich unter http:/www.oeamtc.at/presse/.

Aviso an die Hörfunk-Redaktionen:
Ein Audio-Beitrag zur ÖAMTC-Tunnelkampagne 2004 mit Tunnel-Experten Willy Matzke ist auf der APA-Audio-Plattform verfügbar.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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