• 14.05.2004, 11:38:06
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"Leonardo" - Österreichs einziger Award für innovative Automationslösungen

Alle österreichischen Industrieunternehmen - insbesondere Klein- und Mittelbetriebe - sind aufgefordert, herausragende Automationsideen einzureichen

Wien (OTS) - "Leonardo" heißt der erste Automationspreis, der 2004
für die beste Automatisierungslösung Österreichs ausgeschrieben wird.
Das Konsortium hinter dieser Idee - die Firmen Festo und Siemens, die
Reed Messe und der Business-to-Business Wirtschaftsverlag - will mit
"Leonardo" das österreichische Kreativpotenzial und Ingenieurswissen
in der Automatisierung hervorheben und auszeichnen. Für "Leonardo"
gibt es keine Kategorien oder Einschränkungen, es zählt alleine die
geniale Automatisierungsidee, egal aus welcher Branche oder aus
welchem Industriezweig diese stammt. Made in Austria ist dennoch
oberstes Gebot - einreichende Unternehmen müssen in Österreich
beheimatet sein.

Katharina Böcskör, Marketing Manager der Festo GesmbH und Mutter
der Award-Idee: "Mit diesem Preis sprechen wir Hersteller, Anwender
und Planer gleichermaßen an. Wer in den vergangenen Monaten eine
herausragende Applikation realisiert hat, soll einreichen."

Die eingereichten Projekte werden von einer hochkarätigen Fachjury
aus Industrie, Forschung und Wirtschaft bewertet und ausgewählt. Im
Rahmen der Smart Automation 2004 in Linz wird der "Leonardo" am 7.
Oktober 2004 verliehen. Einreichschluss ist der 15. Juli 2004.

Sonderpreis für Frauen in der Technik

Dass Frauen in der Technik noch immer eine Minderheit sind, ist
kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, gerade sie ins Rampenlicht zu
stellen. Genau das soll der Sonderpreis Tech-Woman-of-the-Year
bewirken - jene Frauen als Leitbilder zu positionieren, die durch
besondere technische Leistungen ihren Stellenwert in einem nach wie
vor Männer dominierten Bereich unter Beweis gestellt haben. Das
Besondere an diesem Preis: die Bewerberinnen müssen nominiert werden
und können nicht selbst einreichen. Wenn also in einem Team eine
besonders engagierte Elektrotechnikerin, Maschinenbauerin oder
Mechatronikerin auffällt - ihrer Nominierung steht nichts im Wege.

Warum "Leonardo"?

Über keinen Künstler wurde so viel geschrieben wie über Leonardo
da Vinci. Die außerordentliche Vielseitigkeit seiner Interessen war
Grundlage seiner Genialität. Seit Jahrhunderten ist das Schaffen
Leonardo da Vincis für Spezialisten aus den verschiedensten Gebieten
der Kunst, Wissenschaft und Technik Vorbild und Anlass zum Forschen
und Entwickeln. Erst 1967 fand man Dokumente Leonardos, die sich mit
Fragen der Mechanik, Hydraulik und Automation beschäftigten. Seinen
Forschungen lag das Verlangen zu Grunde, Maschinen zu konzipieren,
die Arbeitsprozesse erleichtern bzw. die Maschinenleistungen
beschleunigen. Leonardo - der erste Automatisierer. Mit dem Codex
Atlanticus hat er ein erstaunliches Werk und viele Ideen
hinterlassen, die erst im Zeitalter der Industrialisierung ihre
Umsetzung im großen Stil fanden. Was liegt also näher als einen Award
für Automatisierungslösungen "Leonardo" zu taufen und damit einmal
mehr dem großen Vordenker ein Denkmal zu setzen.

Näheres zum "Leonardo" unter http://www.leonardoaward.at

OTS0137    2004-05-14/11:38

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