Tancsits: SPÖ tut gut daran, eigene Vergangenheit aufzuarbeiten

Werde Gusenbauer-Aussagen bei Gelegenheit in Erinnerung rufen

Wien, 13.Mai 2004 (ÖVP-PK) "Es ist interessant, dass die SPÖ nun anscheinend damit beginnt, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits, zu den jüngsten Aussagen des SPÖ-Parteivorsitzenden Alfred Gusenbauer. ****

"Besonders gespannt" ist Tancsits auf den von BSA-Präsident Caspar Einem angekündigten Bericht über die Rolle des BSA bei der gesellschaftlichen Integration von ehemaligen Nationalsozialisten. "Dieser Bericht wird, sollte er vollständig sein, für einiges Aufsehen in der Öffentlichkeit sorgen", sagte Tancsits. Denn es sei zu erwarten, dass er Informationen enthalte, die der Bevölkerung bisher weitgehend unbekannt waren. Vor allem weil seitens der SPÖ lange Zeit kein Interesse bestanden habe, diese, ihre eigene Parteigeschichte aufzuarbeiten. "Da war es schon einfacher, die Schuld und das Vergehen bei allen anderen zu suchen", so Tancsits, der in diesem Zusammenhang auch an die Proteste rund um die Regierungsbildung im Jahr 2000 erinnerte. "Damals haben auch Vertreter aus dem SPÖ-Umfeld in das Widerstandsgeheul eingestimmt, obwohl es um nichts anderes ging, als einen ganz normalen demokratischen Vorgang. Nämlich die Bildung einer Regierungskoalition zwischen zwei Parteien, die gemeinsam über eine Mehrheit im Nationalrat verfügen", so Tancsits.

"Jedenfalls nehmen wir die Aussagen seitens der SPÖ zur Kenntnis und werden sie, sollten sich die Vertreter dieser Partei wieder einmal als Richter über andere Menschen aufschwingen wollen, in Erinnerung rufen", so Tancsits abschließend.

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