ÖAMTC zu Hochrisikolenkern: Erziehen statt entziehen

Club ist gegen bloßes Punktesammeln und für gezielte Maßnahmen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der heute, Donnerstag, präsentierte Vorschlag der ÖVP zeigt Ansätze in eine Richtung, die der ÖAMTC seit Jahren verfolgt: "Der Club hat sich immer skeptisch gegenüber den Gedanken des bloßen Punktesammelns bei Wiederholungstätern geäußert", sagt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer. Das vorgeschlagene System versucht, möglichst bald jene Fahrzeuglenker zu finden, die zu besonders riskantem und rücksichtslosem Verhalten neigen - auf Basis bewährter Vorschriften.

"Ziel aller Maßnahmen soll nicht das Wegsperren von Kraftfahrern sein", betont Hoffer. "Vielmehr geht es um geeignete gezielte Maßnahmen, die möglichst frühzeitig ergriffen werden, um Personen mit Einstellungsmängeln wieder zu fairen und korrekten Partnern im Straßenverkehr zu machen." Durch Kurse, Gespräche, Trainings oder Probezeiten sollten die Schwachstellen gezielt angesprochen werden. Vor Gericht gibt es im Rahmen der Diversion seit Anfang 2002 solche intelligente Alternativen zu den reinen Geldstrafen.

Welches System nun kommen mag, um Hochrisikolenker und Wiederholungstäter zu finden und zu entschärfen: Wichtig es des dem ÖAMTC, dass die breite Masse der weitgehend rechtstreuen Verkehrsteilnehmer nicht berührt wird. Kleine Übertretungen dürfen nicht zu schweren Rechtsfolgen führen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

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