Wirtschaftsverband Wien (SPÖ): Trafiken dürfen nicht unter die Räder kommen

Wirtschaftsverband Wien: Aufladen der Wertkartenhandys am Bankomaten ist Anschlag auf Trafiken

Wien (OTS) - Wenig Verständnis für die neue Geldbeschaffungsmaßnahme der Banken zu Lasten der Trafiken hat Komm.-Rat Arnold Rosenberger, der Vorsitzender der Fachvereinigung der Trafikanten im Wirtschaftsverband Wien. "Das ist kein neuer Service sondern eine Kriegserklärung an die Trafiken so Rosenberger".

Nach wie vor ist es so, dass viele Trafiken für Menschen mit Behinderungen die einzige Möglichkeit darstellen ihre Existenz zu sichern. Nach den Verschlechterungen durch die Postreform und die neue Bundesvergabepraxis wollen die Banken nunmehr das Geschäft mit den Wertkartenhandys an sich ziehen. Rosenberger erklärt:" Das Geschäft mit den Wertkarten war eine der wenigen Möglichkeiten der Trafiken neben dem Tabakgeschäft ein weiteres Standbein aufzubauen. Dies soll ihnen offensichtlich genommen werden".

Rosenberger abschließend "Ich fordere die Banken auf diesen Schritt nochmals zu überdenken. Eine Flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Trafiken gehört zu den Grundversorgungen eines Landes und darf nicht durch kurzfristiges Gewinnstreben der Finanzwirtschaft zerstört werden".

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