Yinka Shobinare in der Kunsthalle

Wien (OTS) - Die Kunsthalle Wien zeigt vom 14. Mai bis 5.
September Arbeiten von Yinka Shobinare. Der Londoner Künstler mit afrikanischen Wurzeln, der sich selbst als "post-colonial hybrid" charakterisiert, setzt sich in den dreidimensionalen Arbeiten, die die Ausstellung dominieren, und Bildern mit verschiedenten Themenkreisen auseinander, verbindet sie, "schlägt ironische Kapriolen" zwischen Zeiten und Kulturen. Die Ausstellung ist täglich außer Mittwoch von 10 bis 19 Uhr , Donnerstag bis 22 Uhr geöffnet, sie wird von einer Reihe von Veranstaltungen begleitet, bereits am Freitag, 14. Mai, 17 Uhr gibt es ein Künstlergespräch in englischer Spracvhe mit Yinka Shobinare. Eintritt: 7.50 Euro, ermäßigt 6 Euro.****

"Für mich hat der Künstler die Aufgabe zu unterhalten, zu verführen, zu provozieren, die Leute zu irritieren und Kunst zu produzieren, die historische relevant ist", sagt Shobinare. Seine Arbeiten, bei denen Kolonialismus und Dandyismus ebenso bestimmende Elemente sind wie ihre exotische Farbenpracht oder teilweise erotische Komponente, stehen im Zeichen dieses Anspruchs. Zunächst optisch opulent, hinterfragen sie historische und gesellschaftliche Konstellationen, gewachsene und gefestigt scheinende Machtansprüche. Figurengruppen wie - ohne Kopf gestaltete -Adelige des 18. Jahrhunderts auf Reisen bei erotischem Zeitvertreib, eine Fuchsjagd oder auch "Space Walk", womit er den Zeitrahmen wechselt, verbinden Kostümpracht mit ironischer Brechung. Bilderreihen wie "Diary of an Victorian Dandy" präsentieren diesen als Schwarzen und kehren damit die Herrschaftsverhältnisse um. Mit der Installation "Die Schaukel" zitiert der Künstler das entsprechende Bild von Fragonard, Oscar Wilde steht Pate bei der fotografischen Auseinandersetzung mit dem "Dorian Gray", in die sich Shobinare bildlich einbringt. Kuratorenführungen, Ausstellungsgespräche , Themenführungen und Angebote für Schulen begleiten die Ausstellung.

o Entsprechende Informationen: Tel.: 521 89 - 1222,
Internet: http://www.kunsthallewien.at/

(Schluss) gab

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