SPÖ-Scheed: Entwicklungen bei VA-Tech Ausdruck einer gescheiterten Industriepolitik der Regierung

Auch Wien von Debatte betroffen - Privatisierungsauftrag zurücknehmen

Wien (SPW-K) - "Die jüngsten Entwicklungen rund um den Technologiekonzern VA-Tech sind kein Zufall. Sie sind Ausdruck einer im Grunde nicht vorhandenen Industriepolititk der Bundesregierung, deren einzige Strategie im blindwütigen Verscherbeln von öffentlichem Eigentum besteht", erklärte Donnerstag SPÖ-Gemeinderat Norbert Scheed in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien zur aktuellen Diskussion rund um den österreichischen Technologiekonzern.

"Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind nicht nur die Tausenden Beschäftigten des Konzerns und jene der Zulieferbetriebe, darunter auch zahlreiche in Wien, sondern letztendlich alle StaatsbürgerInnen. Denn ohne hoch entwickelte Industrie, die stabile und berechenbare Rahmenbedingungen vorfindet, wird der gesamte Wirtschaftsstandort und das Lebensniveau der Bevölkerung bedroht", so Scheed weiter.

"Dass heimische industrielle Leitbetriebe zum Spielball von Kapitalgruppen werden, die alles andere als an einer stabilen Weiterentwicklung des Unternehmens interessiert sind, sondern primär offensichtlich ´abzocken´ wollen, passiert nicht das erste Mal. Es kann aber nicht sein, dass sich jene Parteien, die die Verantwortung für gegebene Rahmenbedingungen durch im Parlament beschlossene Gesetze haben, zurücklehnen und so tun, als hätten sie mit all dem nichts zu tun. Der Staat muss seine industriepolitische Verantwortung im Interesse des gesamten Landes wahrnehmen. Ich appelliere dringend, den Privatisierungsauftrag an die ÖIAG, von dem bei Realisierung die VA-Tech in eine extrem gefährliche Entwicklung bis hin zur Zerschlagung des Konzerns kommen würde, zurück zu nehmen", schloss Scheed. (Schluss)

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