SPÖ Gemeinderat und EU-Kandidat Schieder: "Die EU muss auch eine soziale Union werden"

Arbeitslosigkeit dominierte Diskussionsveranstaltung zur EU-Wahl in Margareten

Wien (SPW-K) - "Während ein geeintes Europa auf wirtschaftlicher Ebene mit Riesenschritten verwirklicht wird, hinkt die Entwicklung im sozialen Bereich hinterher. Das Hauptziel der österreichischen und europäischen Sozialdemokraten ist es daher, dieses Defizit umgehend zu beseitigen", fasst der Wiener Gemeinderat und Kandidat zur EU-Wahl Mag. Andreas Schieder die Kernaussage einer Diskussionsveranstaltung in Margareten gestern Abend zusammen.

In der angeregten Bürger-Diskussion wurde vor allem über die hohe Arbeitslosigkeit diskutiert. "Die hohe Arbeitslosigkeit ist kein Naturgesetz, wie es uns die schwarz-blaue Bundesregierung weismachen will. Mit ernst gemeinten aktiven Arbeitsmarktmaßnahmen und höherem Wirtschaftswachstum können viele wichtige Arbeitsplätze geschaffen werden", erklärt Schieder. Erreichbar sei dieses Ziel durch Investitionen in den Ausbau von Bahnstrecken und Straßen sowie weiterer Infrastruktur, durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie durch Investitionen in Forschung und Entwicklung. "Leider hat die ÖVP-FPÖ Regierungskoalition das alles verschlafen, auf Kosten jener Menschen, die keine Arbeit haben", erklärt EU-Kandidat Schieder.

Auch der ungehemmten Liberalisierung der öffentlichen Dienstleistungen hat Schieder bei der Diskussionsveranstaltung eine Absage erteilt: "Wer für den Erhalt der öffentlichen Dienste ist, muss die Sozialdemokratischen Kräfte im Europa-Parlament stärken". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 534 47 27-8194
Mobil: 0664/826 84 27
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10002