Appell der Notare zum geplanten Finanzausgleich: Steuererhebung durch Länder darf e-Government nicht gefährden

Wien (OTS) - Die beginnende Diskussion zum Finanzausgleich und den Vorschlag von Bundesminister Grasser, den Ländern künftig die Möglichkeit zur Erhebung bodengebundener Steuern (Grunderwerbsteuer und Grundsteuer) zu geben, wollen Österreichs Notare politisch nicht bewerten.

Der Präsident der Österreichischen Notariatskammer, Dr. Klaus Woschnak, appelliert jedoch bereits jetzt, die effiziente Einhebung dieser Steuern, welche durch Angehörige der freien Berufe, konkret Notare, Rechtsanwälte und Wirtschaftstreuhänder im Weg der Selbstbemessung auf elektronischem Weg über FinanzOnline erfolgt, nicht zu gefährden.

Woschnak: "Das ist ein besonders erfolgreiches Beispiel von e-Government, für welches Österreich im Ausland viel Anerkennung erfährt. Das Bundesministerium für Finanzen und die Freiberufler haben in Softwareausstattung und Schulungen ihrer Mitarbeiter investiert, die Erhebung funktioniert klaglos. Das muss jedenfalls auch in Zukunft so bleiben."

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