Wenn Wirtschaft und Sozialeinrichtungen voneinander lernen

Projekt "Brückenschlag": Weiterbildungsprogramm für Führungskräfte aus Unternehmen und Sozialeinrichtungen

Bregenz (VLK) - Gegenseitiges Lernen und Anerkennen ist das
Ziel des Projektes "Brückenschlag", das vom Büro für Zukunftsfragen entwickelt wurde. Für ein paar Tage tauchen Führungskräfte aus Wirtschaftsbetrieben und
Sozialeinrichtungen in den jeweils anderen Alltag ein und
lernen so andere Lebenswelten kennen und verstehen. Aktuell
dazu ist auch eine Broschüre erschienen. Interessenten für
die nächste Runde des Projekts, die zwischen Juli und
September 2004 über die Bühne gehen wird, können sich noch
bis Freitag, 11. Juni 2004, im Büro für Zukunftsfragen
melden. ****

"Das Projekt wird vom Land unterstützt", informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber, "denn die
funktionierende Kommunikation zwischen unterschiedlichen Lebenswelten ist eine entscheidende Voraussetzung für die Lebensqualität in Vorarlberg."

Das Projekt richtet sich an Führungskräfte aus
Unternehmen und Sozialeinrichtungen, damit die Erfahrungen
und Erkenntnisse aus der "anderen Welt" auch ihren
Niederschlag in den Entscheidungen der Betriebe und
Institutionen haben. Austauschmöglichkeiten bieten
beispielsweise die Einrichtungen IfS, Caritas, Gemeinsam
Leben Lernen sowie die Unternehmen Doppelmayr, Rhomberg
Bau, Carini Etiketten und andere.

Immer mehr Unternehmer erkennen, dass wirtschaftlicher
Erfolg nur durch Förderung eines positiven Betriebsklimas
und den konstruktiven Umgang mit Konflikten gesichert
werden kann. Die Führungskräfte aus den Sozialeinrichtungen
haben auf der anderen Seite die Möglichkeit ihre
Erfahrungen in modernem Projektmanagement und
Qualitätssicherung zu vertiefen. Mit minimalem Einsatz
maximalen Wert zu schöpfen - ein ökonomisches Prinzip, das
auch für soziale Einrichtungen von größtem Nutzen ist.

Zwischen 2002 und 2003 setzten insgesamt 16 Teilnehmer
aus der Wirtschaft die Idee "Brückenschlag" in die Praxis
um und verbrachten einige Tage in einer sozialen
Einrichtung ihrer Wahl. Nach dieser Pilotphase soll nun der Austausch von Kompetenzen auch in die andere Richtung
erfolgen.

Anlaufstelle

Interessenten für die nächste Runde des Projekts, die
zwischen Juli und September 2004 über die Bühne gehen wird, können sich noch bis Freitag, 11. Juni 2004, im Büro für Zukunftsfragen melden. Es ist Anlaufstelle für alle Fragen
und Anregungen rund um "Brückenschlag". Die Broschüre zum
Projekt steht unter www.vorarlberg.at/zukunft zum download
bereit, kann aber auch im Büro für Zukunftsfragen
angefordert werden.

Auskünfte:
Martin Strele
Büro für Zukunftsfragen
Weiherstraße 22
6901 Bregenz
Telefon +43(0)5574/511-20611
Fax: +43(0)5574/511-920095
E-Mail: martin.strele@vorarlberg.at
(so/tm,nvl)

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