Kärntner SPÖ-Bauern werfen Bundesregierung Pfusch bei Hauptverbandsreform vor

Thaler: Regierung trägt Schuld für finanziellen Schwierigkeiten der Bauernkrankenkasse

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die schwarz-blaue Bundesregierung hat
sowohl die Hauptverbandsreform als auch das Modell zur finanziellen Sanierung der Bauernkrankenkasse verpfuscht", kritisierte der Landesvorsitzende der SPÖ-Bauern in Kärnten am Donnerstag. Thaler erinnerte daran, dass beides vom Verfassungsgerichtshof wegen Verfassungswidrigkeit gekippt wurde, bis heute habe die Regierung für beides keine Neuregelung vorgelegt, merkte Thaler kritisch an und warf der Bundesregierung vor, selbst die Schuld für die finanziellen Schwierigkeiten der Bauernkasse zu tragen.

Angesichts der dramatischen Einkommenssituation in der Kärntner Landwirtschaft ist eine angedachte Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge undenkbar. Nach Vorstellungen der schwarz-blauen Bundesregierung soll die Beitragserhöhung etwa 15 Prozent betragen und das ist für die meisten Kärntner Bauern sicher nicht verkraftbar.

"Als Landesvorsitzender der Kärntner SPÖ-Bauern fordere ich die schwarz-blaue Bundesregierung im Namen der Kärntner Bäuerinnen und Bauern auf, im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsreform ein sozial verträgliches Sanierungskonzept für die Bauernkrankenkasse vorzulegen und Erhöhungen von Sozialversicherungsbeiträgen für die Kärntner Bauern zu verhindern", so Thaler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mario Wilplinger
Pressereferent der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001