Wien wird drei Tage lang Zentrum für Weltsicherheit

Wien (OTS) - Vom 6. bis 9. Juni 2004 tagt die 7. Weltkonferenz für Sicherheit und Verletzungsverhütung, "Safety2004", mit über 1.500 Teilnehmern aus mehr als 100 Nationen in Österreich. 360 internationale Experten aus Praxis, Politik und Wissenschaft präsentieren wirkungsvolle Maßnahmen für mehr Sicherheit. Die drei Themenschwerpunkte: Kinder- und Verkehrssicherheit sowie Gewaltprävention.

Täglich (!) sterben weltweit rund 14.000 Menschen durch Verletzungen. Die meisten dieser Blessuren sind Folge von Sicherheitsmängeln und könnten mit einfachen Maßnahmen vermieden werden. Genau das will die Weltgesundheitsorganisation, WHO, mit der Weltkonferenz ins Bewusstsein rufen.

360 internationale Experten präsentieren erfolgreiche Kampagnen für Sicherheitseinrichtungen sowie neue Präventionsmaßnahmen und Innovationen für den persönlichen Schutz. Unter anderem werden auch teils futuristische technische Entwicklungen vorgestellt: Die Elektronik im Automobilbau ermöglicht heute beispielsweise Nachtsichtgeräte, Abstandmesser oder Müdigkeitswarner. Und sollte es trotz alledem zu einem Unfall kommen, kann das Wrack automatisch einen Notruf absetzen und per GPS die Position mitteilen.

Eröffnet wird die Konferenz von Etienne Krug, Leiter für Verletzungs-und Gewaltprävention in der WHO. Weitere prominente Experten sind Christine Brench, Direktorin der US-amerikanischen Zentrale für Unfallverhütung, und Joanne Vincenten, Direktorin der Europäischen Allianz für Kindersicherheit. Auch Österreich ist mit Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach sowie Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat auf höchster politischer Ebene vertreten. Organisiert wird die Konferenz vom Institut "Sicher Leben", Konferenzpräsident ist Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes.

Informationen zum Kongress und Detailprogramm unter http://www.safety2004.info.

AVISO: Pressegespräche, 7.-9. Juni, ab 9:30 Uhr, Wiener Austria Center

Während der Weltkonferenz finden täglich Pressegespräche mit hochrangigen Politikern und prominenten inter/nationalen Experten aus Wissenschaft und Praxis statt. Themen: 7.6. Verkehrssicherheit, 8.6. Kindersicherheit, 9.6. Gewaltprävention.

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