euro adhoc: BayWa AG / Quartals- und Halbjahresbilanzen / Bericht zum 1. Quartal 2004 BayWa-Konzern steigert Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (D)

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München, den 13.5.2004 - Der BayWa-Konzern hat im ersten Quartal 2004 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2 Mio. Euro gesteigert. Wegen der aufgrund der Jahreszeit noch geringeren Geschäftstätigkeit ist das EGT des Konzerns typischerweise noch im Minus und erreicht - 1,9 Mio. Euro. Der Konzernumsatz von 1,23 Mrd. Euro liegt zu diesem Zeitpunkt knapp 2,2 Prozent unter der Vergleichszahl des Vorjahres. Während die Segmente Agrar und Bau die Vorjahreszahlen bereits übertroffen haben, ist das Segment Energie dabei, die im Vergleich zum Vorjahr (Sondereffekte) derzeit noch geringeren Erlöse aufzuholen.

Im Segment Agrar übertrifft der Quartalsumsatz leicht die Vergleichszahl des Vorjahres und summiert sich auf 641 Mio. Euro. Mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Erzeugnissen konnte der Konzern den verzögerten Vegetationsbeginn bereits wettmachen. Bei der Technik verlangsamt sich der Abwärtstrend. Das Segment-EGT verbessert sich aufgrund der guten Marktentwicklung bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Kostensenkungen bei der Technik um 3,6 Mio. auf 9,65 Mio. Euro.

Mit 255 Mio. Euro erhöht das Segment Bau den Umsatz gegenüber dem ersten Quartal 2003 um ein Prozent. Besonders im Baustoffhandel kann der Konzern seine starke Marktposition und die regional anziehende Bautätigkeit für steigende Erlöse nutzen. Die Bau & Gartenmärkte holen aktuell das später gestartete Gartengeschäft bereits auf. Da der Konzern mit Baustoffen in den ersten drei Monaten nur 14 Prozent des Baustoffumsatzes erwirtschaftet, ist das EGT mit 13,5 Mio. Euro geschäftstypisch noch im Minus und auf Vorjahresniveau.

Die Verkaufserlöse im Segment Energie liegen bis Ende März noch um rund 10 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, in dem es vor allem durch den Irakkrieg zu preisbedingten Nachfrageverschiebungen kam. Im Jahresverlauf wird ein Ausgleich erwartet. Der unterschiedliche Marktverlauf der Vergleichsquartale zeigt sich auch im Segment-EGT von 1 Mio. Euro, was zu diesem Zeitpunkt ein Minus von 3,3 Mio. Euro bedeutet.

Die Umsätze im Konsumgüterbereich sind mit 66 Mio. Euro stabil. Das Segmentergebnis der "sonstigen Aktivitäten" von 0,9 Mio. Euro ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. Euro höher.

Weitere Effizienzsteigerungen und Kostenreduzierungen
Die WLZ-Integration wirkt sich auch in diesem Jahr deutlich im Personal- und Zinsbereich aus. Die ehemalige WLZ-Zentrale in der Stuttgarter Innenstadt ist geräumt, die regionale Verwaltung ist auf andere BayWa-Standorte verteilt. Alle Geschäftssparten haben bereits im ersten Quartal die Kosten deutlich gesenkt. 2004 führen weitere Geschäftssparten das neue SAP/Warenwirtschaftssystem ein - mit positiven Auswirkungen auf Prozessoptimierung und Geschäftssteuerung. Das Reorganisationsprogramm für die Sparte Technik wird mit einer Effizienz-Steigerungs-Analyse (ESA) in Gang gesetzt mit dem Ziel, die Ertragskraft im Technikgeschäft nachhaltig zu steigern.

Konzernwachstum, Rationalisierung und die Optimierung von Arbeitsprozessen verändern die Beschäftigtenzahl und -strukturen. Zum 31. März 2004 waren 15 241 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im BayWa Konzern beschäftigt. Gegenüber dem 31.12.2003 bedeutet dies einen Abbau um 299 Stellen. Vor allem der Zusammenschluss mit der WLZ hat im Zuge neuer Organisations-, Führungs- und Vertriebsstrukturen personelle Veränderungen im Konzern nach sich gezogen.

Gute Perspektiven für 2004
Die Entwicklung des ersten Quartals untermauert die Ziele des Konzerns für 2004. Dazu gehören die Stabilisierung des Umsatzes und die weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses. Das Ziel heißt 40 Millionen plus x. Dafür sprechen neben den bis Ende März erreichten Ergebnissen die Aufwärtstendenz bei den Sparten in den Folgewochen, die höhere Ernteerwartung und die Zunahme der Baugenehmigungen in Teilgebieten des Konzerns.

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Ende der Mitteilung euro adhoc 13.05.2004
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