Regierung gab mehr als 39 Millionen Euro für Berater aus.

NEWS veröffentlicht Hitliste der Berateraufträge von Schwarz-Blau seit Feber 2000

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe eine Hitliste sämtlicher Beraterausgaben der schwarz-blauen Bundesregierung seit Feber 2000.

Demnach wurden insgesamt 39.252.260 Euro für externe Berater ausgegeben. Größten Bedarf an externen Beratern zeigte dabei Finanzminister Karl-Heinz Grasser, dessen Ressort 15.366.000 Euro ausgegeben hat. Auf Platz zwei des Berater-Rankings liegt bereits das Bundeskanzleramt mit Ausgaben von 6.931.972 Euro, dicht gefolgt vom Innenministerium mit 6.766.733 Euro.

Auffallend dabei: Selbst das Sportressort kaufte Beraterleistungen im Wert von 2.400.864 Euro ein. Einzig das Gesundheitsressort hatte keine Beraterausgaben.

Die Ausgaben für externe Berater waren zuletzt heftig umstritten, nachdem der Rechnungshof in seinem neuen Wahrnehmungsbericht bei der Überprüfung von einzelnen Berater-Aufträgen gravierende Mängel feststellte. Mehrfach wurden die vergaberechtlich gebotenen Vergleichsangebote nicht eingeholt; Zahlungen wurden über das vereinbarte Maximalentgelt hinaus geleistet; die Prüfer beanstandeten mündliche Auftragserweiterungen; in einem Fall konnte gar nicht nachvollzogen werden, warum eine Person einen Auftrag erhielt; Aufträge wurden mündlich vorweg erteilt und schließlich sogar haushaltsrechtliche Vorschriften nicht eingehalten .

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