AK gegen Versicherungspläne, Autoschaden im billigen Ausland reparieren zu lassen

Wien (AK) - Die AK ist gegen die angekündigten Pläne des Kfz-Versicherers VAV, beschädigte Autos ihrer Kunden billig in den östlichen EU-Mitgliedsstaaten reparieren zu lassen. Sollten diesem Beispiel auch andere Kfz-Versicherungen folgen, würden damit zahlreiche Arbeitsplätze von den rund 29.000 Beschäftigten in den österreichischen Kfz-Werkstätten gefährdet werden, warnt die AK. Außerdem wird es für Konsumenten bei späteren Mängeln schwierig, zu ihrem Recht zu kommen, so die AK.

Die AK befürchtet für die Konsumenten grobe Nachteile bei späteren Mängeln. Tritt zB nach der Reparatur ein Mangel auf, ist bei der Frage der Gewährleistung strittig, wo sie geltend gemacht werden kann - über die Versicherung oder direkt bei der ausländischen Reparaturwerkstätte. Im schlimmsten Fall müsste der Konsument selbst ins Ausland und sich mit der Werkstatt herumschlagen, zusätzlich kann die Sprache eine weitere Hürde sein, warnt die AK.

Außerdem können weitere Probleme auftreten. Versicherungen könnten aus Kostengründen Sammeltransporte durchführen und dadurch verzögert sich die Reparatur. So müssen sich die betroffenen Konsumenten bei nur kleinen Ausbesserungen gedulden und wochenlang auf ihr Auto warten. Das ist nicht zumutbar, sagt die AK.

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