Türkei: Kronberger wirft SPÖ Doppelspiel vor

Swoboda für EU-Beitritt der Türkei

Wien, 2004-05-12 (fpd) - Der freiheitliche EU-Spitzenkandidat Hans Kronberger warf heute der SPÖ vor, in Sachen EU-Beitritt der Türkei ein doppeltes Spiel zu betreiben. ****

"Einerseits betont der SPÖ-Vorsitzende Gusenbauer bei jeder sich bietenden Gelegenheit, gegen einen Beitritt der Türkei zu sein, andererseits sagt der SPÖ-Spitzenkandidat Swoboda im heutigen Kurier wörtlich: ‚Ich bin nicht gegen einen EU-Beitritt der Türkei.' Was gilt jetzt?", fragte Kronberger. "Was will die SPÖ?" Die Sozialdemokraten sollten Farbe bekennen und nicht wahlkampfbedingt versuchen, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen.

Die FPÖ vertrete in dieser Frage eine klare Linie, betonte Kronberger, der auch als Atomgegner Beitrittsverhandlungen strikt ablehnt. Relativierungen à la Swoboda, der von einem Beitritt in zehn bis zwanzig Jahren spreche, würden niemandem helfen, weder der EU noch der Türkei selbst. (Schluß)

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