Großzügige Tie-Breaker verteilen Geschenke an Journalisten

Österreichische Band veranstaltet ihren eigenen "Contest" in Istanbul

Wien (OTS) - "Was werden eure Burschen wohl heute unternehmen?" Hochgesteckt waren die Erwartungen der Journalisten beim Song Contest in Istanbul vor der zweiten Pressekonferenz der österreichischen Band Tie-Break - hatten die drei Burschen doch bei ihrem ersten Auftritt vor den anwesenden Medienvertretern mit einer ausgelassenen Süßigkeitenschlacht für die bisher spektakulärste Show beim Song Contest gesorgt. Dementsprechend gut gefüllt waren die Reihen im Pressezelt am folgenden Tag. Und die zahlreichen Journalisten, Fotografen und Kameraleute wurden nicht enttäuscht. Thomas Elzenbaumer, Stefan di Bernardo und Tommy Pegram arrangierten sich, in rote und weiße Badetücher gehüllt, auf dem Podium zu einer lebenden Nationalflagge. Gesungen wurde aber nicht die österreichische Hymne, sondern Tie-Breaks Song-Contest-Beitrag "Du bist", und zwar a cappella und trotz der eher unbequemen Haltung mit beachtlicher Stimmkraft.

Statt wie am Vortag mit Süßigkeiten um sich zu werfen, beschränkten sich Tie-Break diesmal darauf, Naschereien und andere Geschenke im Rahmen eines "Journalisten-Fragen-Contests" zu verteilen. Für "gute" Fragen (die Bewertung behielten sich die Burschen vor) gab es Mozartkugeln, für "sehr gute" Fragen Krawatten mit dem Tie-Break-Logo und für "ganz besonders gute" Fragen Rucksäcke mit dem Schriftzug von Tirol, dem Heimatland von Thomas und Stefan. "Schlechte" Fragen, wie etwa jene eines türkischen Journalisten, was Tie-Break im Falle eines Null-Punkte-Ergebnisses tun würden, brachten hingegen kein Geschenk -stattdessen genehmigte sich Tommy einen Schluck aus einem mitgebrachten "Flachmann", der jedoch selbstverständlich statt hochprozentigem Inhalt schlichten Tee enthielt. Auch Tie-Break selbst erhielten übrigens bei dieser Pressekonferenz ein Geschenk, und zwar eine Karikatur, die ein Profi-Zeichner im Auftrag des türkischen Senders TRT von ihnen angefertigt hatte.

Tie-Break ganz brav: Mitbringsel für den Minister

Ebenso wie Proben und Pressekonferenzen gehören auch offizielle Einladungen zum Pflichtprogramm jeder Song-Contest-Woche. So absolvierten Thomas, Stefan und Tommy am Sonntag, dem 9. Mai 2004, einen Besuch beim türkischen Kulturminister Erkan Mumcu und überreichten dem Politiker eine Krawatte mit dem Tie-Break-Logo. Außerdem nutzten sie den Empfang dazu, fleißig Kontakte zu knüpfen, und posierten unter anderem gemeinsam mit der Vorjahressiegerin Sertab Erener und dem deutschen TV-Liebling Elton aus Stefan Raabs Show "TV total" für die Kameras.

Der Eurovision Song Contest aus Istanbul ist am Samstag, dem 15. Mai, ab 21.00 Uhr live in ORF 1 zu sehen. Österreich geht nach Spanien als zweites Land an den Start. Kommentiert wird die Show von Andi Knoll, das österreichische Televoting-Ergebnis gibt Dodo Roscic wie schon im Vorjahr vom zeitgleich stattfindenden Life Ball in Wien aus bekannt. Bereits am Mittwoch, dem 12. Mai, bewerben sich 22 Nationen in einem heuer erstmals ausgetragenen Semifinale um die zehn noch nicht vergebenen Startplätze für die Show am Samstag. ORF 1 überträgt auch das Semifinale am Mittwoch ab 21.00 Uhr live. Vor dem Semifinale steht um 20.40 Uhr mit "Austria twelve points" eine vergnügliche Rückschau auf fünf Jahrzehnte Song Contest mit den größten Flops, den verrücktesten Bühnenkostümen und den spannendsten Wertungen an. Am Samstag heißt es vor dem großen Finale ab 20.40 Uhr "Tie-Break - Fit für Istanbul". Alle Informationen zum Song Contest bietet ORF.at unter http://song04.ORF.at.

Semifinale am Mittwoch: Das Voting

Auch beim Semifinale am Mittwoch, dem 12. Mai, können die österreichischen Zuseher mitentscheiden, wer ins Finale am Samstag aufsteigt. Sie wählen ihren Favoriten mit der Telefon- oder SMS-Nummer 0820-613 13 und angehängter Kandidatennummer von 01 bis 22 (14 Cent pro Anruf oder SMS).

Semifinale am Mittwoch: Die Startreihenfolge

01 Finnland
02 Weißrussland
03 Schweiz
04 Lettland
05 Israel
06 Andorra
07 Portugal
08 Malta
09 Monaco
10 Griechenland
11 Ukraine
12 Litauen
13 Albanien
14 Zypern
15 Mazedonien
16 Slowenien
17 Estland
18 Kroatien
19 Dänemark
20 Serbien
21 Bosnien
22 Niederlande

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