Kindersicherheit als Muttertagsgeschenk

In der kommenden Woche erhalten 500 Kinderärzte Kindersicherheits-Tipps zum Mitnehmen im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung

Wien (OTS) - Unfälle sind für Kinder in Österreich Todesursache Nummer 1, obwohl sie meist leicht zu verhindern sind. 2002 erreigneten sich in Österreich insgesamt 173.000 Kinderunfälle, 50 davon endeten tödlich. Seit 2003 ist anlässlich der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung eine verpflichtende Information über Kinder-Unfallverhütung vorgesehen. Als Unterstützung für Österreichs Ärzte und nachhaltige Information für alle Eltern wurden vom Verein "Grosse schützen Kleine" mit Hilfe des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und Penaten Info-Blöcke mit den wichtigsten Kindersicherheits-Tipps sowie detaillierte Arzt-Begleithefte entwickelt. Passend zum Muttertag am Sonntag wird diese "Kindersicherheit zum Mitnehmen" in der kommenden Woche an alle 500 Kinderärzte in Österreich versandt:
In Zusammenarbeit mit PENATEN der "Kindersicherheit auf Rezept"-Block: Entsprechend den gefährlichsten Kinderunfällen werden die wichtigsten Kinderunfallverhütungs-Tipps in einem Informationsblock gesammelt. Jedes Blatt des Blockes bietet also einen
übersichtlichen Leitfaden für den optimalen Schutz eines Kindes. Der Arzt kann einfach ein Blatt abreißen und diese "Kindersicherheit auf Rezept" den Eltern mitgeben. Um genauest auf die Entwicklung des Kindes und den damit verbundenen Gefahren einzugehen, gibt es drei Blockversionen, den Altersgruppen entsprechend:
Kindersicherheitstipps von 0 - 2 Jahren, 2 - 4 Jahren und 4 - 6 Jahren.
In Zusammenarbeit mit dem Hauptverband ein detailliertes Begleitheft über Kinderunfälle für den Arzt: Um dem Arzt eine umfassende Unterstützung anzubieten wurde zusätzlich zu den Blöcken ein fachliches Begleitheft entwickelt. Dieses behandelt auf 40 Seiten das Thema Kinderunfall-Verhütung in allen Aspekten: Sowohl die Entwicklung des Kindes und die Kinderunfallsituation in Österreich sind enthalten, als auch genaue Beschreibungen der einzelnen Unfallbereiche und die effizientesten Präventionsmethoden.
"Mit diesen einfachen, aber effizienten Mitteln ist es möglich, das Gefahrenbewusstsein und das Präventionswissen vieler österreichischer Eltern langfristig zu steigern und dadurch Österreich wieder ein Stück sicherer für unserer Kinder zu machen", ist Univ.Prof. Dr. Michael E. Höllwarth, Präsident von "Grosse schützen Kleine" und Vorstand der Grazer Univ.Klinik für Kinderchirurgie von der hohen Nachhaltigkeit der neuen Kampagne überzeugt.
Für die Sozialversicherung ist die nun initiierte Kampagne ein wichtiger Schritt, um Gesundheitsrisken wie Kinderunfälle durch Aufklärung und Beratung vermindern zu helfen. Dr. Josef Probst, Mitglied der Geschäftsführung im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger: "Die Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder liegen der Sozialversicherung besonders am Herzen. Unfallprävention kann nicht nur viel menschliches Leid vermeiden sondern erspart auch enorme Behandlungskosten." Aus diesem Grund ist seit 2003 im Rahmen der kostenlosen Mutter-Kind-Pass-Untersuchung (bei diesen Untersuchungen ist keine Krankenscheingebühr zu entrichten) auch eine Beratung über Kinder-Unfallverhütung vorgesehen.

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Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
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Tel.: (++43-1) 71132-1120
dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
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