Brinek: Österreich bei Forschungspolitik am richtigen Weg

Dank Forschungsoffensive liegt Österreichs Forschungsquote über EU-Durchschnitt

Wien, 7. Mai 2004 (ÖVP-PK) "Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Forschung sind die Grundlage für die
Entwicklung der Gesellschaft, Stärkung des
Wirtschaftsstandorts und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Österreich hat in jüngster Vergangenheit massiv in diese Zukunftsfelder investiert. Handeln statt lamentieren ist die
Devise der Bundesregierung", so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek in Reaktion auf das heutige Forderungspaket der Opposition. ****

"Österreich ist mit seiner Forschungspolitik am richtigen Weg", so Brinek weiter. Durch die jüngste Forschungsoffensive stehen bis 2006 insgesamt 1,2 Milliarden Euro mehr für die Forschung zur Verfügung. Die Gesamtsumme der österreichischen Forschungsausgaben des Jahres 2004 wird laut jüngsten
Prognosen der Statistik Austria 2,27 Prozent des BIP
erreichen, die vor 10 Jahren noch bei 1,54 Prozent lag.
Österreich liege mit dieser Entwicklung der Forschungs- und Entwicklungsquote auch über dem EU-Durchschnitt.

Wie auch vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung empfohlen, steht dem Fonds zur Förderung der
wissenschaftlichen Forschung (FWF) für 2004 ein Finanzierungsvolumen von 100 Millionen Euro zur Verfügung.
Diese Konzeption wurde auch beim großen
Wissenschaftsreformdialog am 15. April 2004 in der Hofburg vorgestellt und fand bei etwa 60 anwesenden Expertinnen und
Experten Zustimmung, ebenso wie die Vorgaben zur Forschungsneuorganisation. Zusätzliche Mittel für orientierte Grundlagenforschung können darüber hinaus zu einer deutlichen Erhöhung des Budgets führen. Im Vergleich dazu betrug im Jahr
2001 das Finanzierungsvolumen des FWF noch knapp 86 Millionen
Euro, 2002 91,5 Millionen Euro und 2003 99,5 Millionen Euro.
"Das muss auch die Opposition zur Kenntnis nehmen", so Brinek.
Im Übrigen findet Grundlagenforschung nicht nur über den FWF finanziert statt, sondern auch an den Universitäten, der
Akademie der Wissenschaften, der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft
und vielen anderen Institutionen. Insgesamt steht für Grundlagenforschung in Österreich fast eine 3/4-Milliarde Euro
zur Verfügung.

Für unbegründet hält Brinek die Sorgen um die Autonomie
des FWF. "Der FWF bleibt als selbstständiger Fonds bestehen
und wird auf Grundlage des Rechnungshofberichtes und der vor
kurzem fertig gestellten internationalen Evaluierung
reformiert. Neben einer schlankeren Organisationsstruktur
erhält er einen Aufsichtsrat, der unter anderem für das Controlling und für die Beschlussfassung über die neu vom Wissenschaftsfonds zu erstellenden Programmplanungen zuständig
ist. Als Vertreter der Steuerzahlers werden vom laut Bundesministeriengesetz zuständigen Bundesminister Gorbach
zwei Mitglieder und von Wissenschaftsministerin Gehrer ein
Mitglied nominiert. Weitere drei Mitglieder werden vom FWF nominiert, und diese sechs wählen dann ein 7. Mitglied. Von politischer Einflussnahme kann hier keine Rede sein", so
Brinek abschließend.

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