Telekom: SP-Haider fordert Privatisierungsstopp

Völlig falsche Wirtschafts- und industriepolitik gefährdet Infrastruktur

Linz (OTS) - Einen sofortigen Privatisierungsstopp bei der Telekom fordert Oberösterreichs SPÖ-Landesparteichef LH-Stv. Erich Haider. Der völlig verfehlten Wirtschafts- und Industriepolitik der schwarz-blauen Bundesregierung müsse raschest gegengesteuert werden, bevor der Schaden für die heimischen Leitbetriebe irrreparabel sei.

Mit dem Verkauf von weiteren 17 Prozent der Telekom sei die ÖIAG weiter dabei, sich endgültig vom größten Festnetz- und Mobilfunkanbieter zu verabschieden. Damit würden nicht nur hochwertige Arbeitsplätze gefährdet, sondern auch die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung ernsthaft in Frage gestellt.
Haider: "Gegen diese Vollprivatisierung werden wir mit allen Mitteln ankämpfen! Angesichts der Zusperr- und Ausverkaufspolitik der Schüssel-Regierung ist das ein weiterer entscheidender Rückschlag für die Infrastruktur!".

"Bei Austria-Tabak, Böhler Uddeholm, Bank Austria, OMV und Steyr-Daimler-Puch wurde bereits der Ausverkauf durchgeführt. Die Schüssel-Regierung zieht ihren 100-Prozent-Privatiserungs-Kurs eiskalt durch. Leitbetriebe werden zum "Spielball" für Börsenspekulanten gemacht. Jetzt darf nicht auch noch der größte Technologiekonzern des Landes leichtsinnig ruiniert werden! ", appelliert Erich Haider.

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