Fachverbände Maschinen und Metwallwaren ab 2005 gemeinsam

Ausschuss beschließt Zusammengehen einstimmig - Begleiteffekte: Beachtliche Reduktion bei Sach- und Personalaufwand - Senkung der Grundumlage bis zu 60 Prozent

Wien (PWK324) - Zwei Fachverbände innerhalb der Industrie, die Fachverbände Maschinen- und Stahlbau (FMS) und Metallwaren (FMWI) fusionieren 2005. Dies wurde in der Ausschusssitzung der beiden Verbände gestern in Wien einstimmig beschlossen. Der neue Verband MASCHINEN & METALLWAREN vertritt rund 1.300 Mitglieder. Die beiden Branchen zusammen sind der führender Industriezweig mit einem Anteil von fast einem Drittel an der gesamten österreichischen Industrieproduktion. "Mit der Fusionierung haben wir innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation ein Beispiel der Rationalisierung und Effizienzsteigerung gesetzt", betonen die beiden Obmänner Wolfgang Welser und Clemens Malina-Altzinger.

Vorrangige Ziele des neuen Verbandes MASCHINEN & METALLWAREN sind, die finanziellen Aufwendungen weiter zu senken und gleichzeitig die Dynamik und politische Durchschlagskraft weiter zu steigern. "Wir erreichen dies indem wir Synergien nutzen, uns auf Schwerpunktthemen, wie zum Beispiel Kollektivvertragsangelegenheiten, Aus- und Weiterbildung, Lobbying auf europäischen Niveau, Öffentlichkeitsarbeit und Statistik, konzentrieren und Doppelgleisigkeiten vermeiden", so der Geschäftsführer der Verbände Berndt-Thomas Krafft.

Begleiteffekte der Fusion sind auch beachtliche Reduktionen des Sachaufwandes und des Personalaufwandes. Der Mitarbeiterstand wurde von insgesamt 38 im Jahr 2000 auf 23 Mitarbeiter reduziert. Damit haben sich die Personalkosten um mehr als 50 Prozent reduziert. "Und diese Einsparungen werden in vollem Umfang an unsere Mitglieder weitergegeben. Denn wir senken die Grundumlage bis zu 60 Prozent und somit auch einen Teil der Lohnnebenkosten unserer Mitglieder. Mit diesen Maßnahmen zeigen wir, dass wir die Reformziele innerhalb unserer autonomen Verbände mit eigener Kraft und Initiative nicht nur erreicht, sondern weit übertroffen haben und nehmen innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation somit eine klare Vorreiterrolle ein", betont Malina-ALtzinger. (us)

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