Walch: Benzinpreis: "Bartenstein muß zum Mittel der amtlichen Preisregelung greifen"

Hohe Spritpreise belasten heimische Wirtschaft und gefährden Arbeitsplätze

Wien, 2004-05-07 (fpd) - "Wirtschaftsminister Bartenstein muß angesichts der Benzinpreise auf Rekordhoch nun sofort reagieren", meinte heute der freiheitliche Bundesparteiobmannstellvertreter Abg. Max Walch. "Wirtschaftsminister Bartenstein muß raschest zum Mittel der amtlichen Preisregelung greifen. Wenn der Markt nicht funktioniert, dann muß eben die Politik eingreifen. Die Autofahrer haben es nämlich ziemlich satt, permanent mit hanebüchenen Ausreden vertröstet zu werden." ****

"Die derart hohen Spritpreise belasten neben den Pendlern vor allem die heimische Wirtschaft und gefährden somit Arbeitsplätze", begründete Walch seine Forderung. Die jüngste EU-Erweiterung bringe für die Klein- und Mittelbetriebe bereits genügend Erschwernisse und zusätzlichen Wettbewerbsdruck mit sich.

Der Wirtschaftsminister habe dem rasanten Preisanstieg in den letzten Wochen zu lange tatenlos zugeschaut, der letzte Benzinpreisgipfel blieb ja bekanntlich ohne Ergebnis. Auch die SPÖ und die AK sollten auf das "soziale Gewissen" von OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer wirken, der ja beim Senken des Benzinpreises permanent auf der Bremse stehe. "Die OMV soll sich nicht auf Kosten der österreichischen Autofahrer in Rumänien mit ihren großen Überschüssen die staatlichen Erdölfirmen kaufen, sondern die Preise kräftig senken", forderte Walch.

"Die Preise müssen sinken, aber nicht nur um ein paar Cent als kosmetische Verschönerung. Eine Senkung muß sich für die Geldbörsen der heimischen Autofahrer wirklich lohnen ", schloß Walch. (Schluß)

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