ÖAAB-Gajdosik: Hat die FSG kein soziales Gewissen mehr?

Durch FSG-Nein trauriger Tag für die Gewerkschaftsbewegung

(7.5.2004) Als einen "kaltschnäuzigen und arroganten Akt roter Parteipolitik" bezeichnete heute der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion ÖAAB-Christliche Gewerkschafter Alfred GAJDOSIK die Ablehnung der Steuerreform durch SPÖ und FSG. "Sind sich die Genossinnen und Genossen eigentlich bewusst, was sie da getan haben?"

Sie haben gegen die Entlastung von 3,6 Millionen Beschäftigten und 2,07 Millionen Pensionisten gestimmt und ihnen somit zustehende Gelder vorenthalten wollen. Sie haben damit nur eines erreicht - Sie haben ihre sozialpolitische Inkompetenz und ihre parteipolitische Loyalität unter Beweis gestellt," kritisierte GAJDOSIK.

Gajdosik verwies auf positive Details der nunmehrigen Reform. "Von der Anhebung der Pendlerpauschale werden 680.000 Menschen profitieren. Die Anhebung der Zuverdienstgrenze schafft für 900.000 Alleinerzieher und Alleinverdiener neue Möglichkeiten. Gegen all das die Sozialdemokratie aufgetreten," erklärte er weiters.

Abschließend richtete sich GAJDOSIK direkt an die FSG-Funktionäre Verzetnitsch, Csörgits und Nürnberger. "Ihnen waren bei dieser Abstimmung die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer egal, Ihnen war ihr Parteibuch und die Ideologie wichtiger. Ihr gestriges Verhalten war ein trauriger Tag für die österreichische Gewerkschaftsbewegung."(SCHLUSS)

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