WKÖ-Präsident Leitl: Kosteneffiziente Registerstelle ist für den Emissionshandel ein unbedingtes Erfordernis

Wirtschaftsinitiative soll praktische und kostengünstige Abwicklung gewährleisten

Wien (PWK321) - "Ich begrüße die Gründung der ECRA Emission Certificate Registry GmbH", sagt WKÖ-Präsident Leitl, "weil es wichtig ist, dass ein marktwirtschaftlich arbeitendes System wie der Emissionshandel auch über die notwendigen effizienten Abwicklungsstrukturen verfügt."

Neben der Österreichischen Kontrollbank, der Investkreditbank AG, der Lenzing AG, der PORR AG, der Zement- und Betonindustrie, der Verbundgesellschaft, der Wienstrom, Linz Strom, Energie AG Oberösterreich, Salzburg AG, EVN AG, Stadtwerke Klagenfurt, smart technologies und der APCS hat sich auch die Wirtschaftskammer Österreich an der ECRA beteiligt.

Das Interesse der WKÖ an der ECRA-Beteiligung ist vor allem deshalb gegeben, weil es für die ca. 220 vom Emissionshandelsregime in Österreich betroffenen Anlagen von besonderer Bedeutung ist, dass die Errichtungskosten der für die Abwicklung des Emissionshandels erforderlichen Registerstelle möglichst niedrig gehalten werden. Dadurch soll eine kompetente, wirtschaftliche und kostengünstige Umsetzung der Registerstelle mit hohem Dienstleistungscharakter sowie eine möglichst effiziente Abwicklung der Registeraufgaben mit niedrigen Gebühren für alle betroffenen Marktteilnehmer gewährleistet werden.

Präsident Leitl: "Für uns ist es wichtig, dass der Datenschutz in Bezug auf die sensiblen Emissionshandelskonten einwandfrei gewährleistet ist und auch die zusätzliche Kostenbelastung für die österreichische Industrie so gering wie möglich ausfällt. Dafür ist ein Konsortium, das sein Handeln an betriebswirtschaftlichen Kriterien ausrichtet, der Garant." (RH)

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