Swoboda: Modernes, soziales Europa muss gegen Privatisierungen im Gesundheitswesen auftreten

Wien (SK) "Wir sind absolut gegen eine Privatisierung des Gesundheitssystems, denn überall, wo dies gemacht wurde, hat sich gezeigt, dass die sozial Schwachen benachteiligt werden", so SPÖ-EU-Spitzenkandidat Hannes Swoboda am Freitag bei einem Besuch des Wiener AKHs. Swoboda betonte die Notwendigkeit und Bedeutung der öffentlichen Gesundheit, und dass es eine Versorgung für alle Menschen, unabhängig von ihrem Einkommen, geben müsse. "Dafür tritt die Sozialdemokratie ein. In Österreich und Europa", hielt Swoboda fest. ****

Bei Swobodas Besuch, der sowohl mehrere Krankenabteilungen als auch den administrativen Bereichen des Wiener Allgemeinen Krankenhauses abdeckte, habe sich gezeigt, dass sowohl die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch die Patienten die Befürchtung haben, dass die österreichische Regierung auf Kosten der Patienten einsparen wolle. "Spitzenmedizin muss aber für alle gleich zugänglich sein, unabhängig vom Einkommen", so der SPÖ-EU-Spitzenkandidat.

Swoboda wies weiters auf die Problematik der privaten Firmen, die im Hilfsdienstbereich eingesetzt werden, hin. Vielfach würden diese Firmen nicht angemeldete Arbeitnehmer beschäftigen. Hier müsse man ganz streng darauf achten, dass diese Firmen nur angemeldete -und deshalb auch versicherte - Arbeitnehmer anstellen würden. "Besonders mit Blick auf die Erweiterung ist es wichtig, dass man hier sehr aufmerksam ist", so Swoboda.

"Die EU, die wir schaffen wollen, soll eine soziale Union mit einem öffentlichen Gesundheitswesen für alle Menschen sein", hielt Swoboda abschließend fest. (Schluss) js

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0012