Ruf nach Vaterschutzmonat ist nicht mehr zu überhören!

Kinderfreunde-Forderung nach Vaterschutzmonat wird vom Katholischen Familienverband unterstützt

Wien (SK) Die Kinderfreunde fordern einen Vaterschutzmonat, der es Vätern ermöglichen soll, den ersten Monat nach der Geburt ihres Kindes zuhause bleiben zu können. Entwicklungspsychologisch gesehen ein wichtiger Schritt, um das bonding (emotionale Bindung zum Kind) auch dem Vater zu ermöglichen. "Väter, die von Anfang an eine bedeutende Rolle im Leben ihres Kindes spielen, haben erwiesener Maßen auch nach Trennungen noch intensiven Kontakt zu ihren Kindern. 60 Prozent der Väter brechen nach Trennungen den Kontakt zu ihren Kindern ab. Väter, die intensive Bindungen zu ihren Kindern haben, sind auch noch als Väter verfügbar, wenn die Elternbeziehung scheitert", erklärte Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde, am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die Kinderfreunde freut es sehr, dass immer mehr Kinder- und Familienorganisationen an einem Strang ziehen, um den Vaterschutzmonat in Österreich Realität werden zu lassen.

"Dass der Katholische Familienverband unsere Forderung begrüßt und unterstützt, bestätigt uns Kinderfreunde auf unserem Weg. Väter mehr am Familienleben partizipieren zu lassen, bedeutet Entlastung für die Frauen, eine intensive Beziehung der Kinder zu ihren Eltern und ein größeres Erlebensspektrum für Männer", schloss Rammer. (Schluss) up/mm

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