Scharer und Hoscher: Semesterferienregelung 2005 ist Millionenschaden für Tourismus

Erneut Vorverlegung der Ferienwoche für Wien und Niederösterreich gefordert

Wien (SK) Einen Appell an die Vernunft der Verantwortlichen
in der Regierung, in Sachen Vorverlegung der Semesterferien 2005 für die Bundesländer Wien und Niederösterreich doch noch einzulenken, richteten die SPÖ-Abgeordneten Erika Scharer und Dietmar Hoscher Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Allein die Gastronomie der Skiwelt 'amadé' wird durch die gleichzeitigen Semesterferien von fünf deutschen Bundesländern, Belgien und den Niederlanden mit Wien und Niederösterreich einen prognostizierten Verlust von 30 Millionen Euro erleiden. Bei den Bergbahnen belaufen sich die semesterferienbedingten Verlust-Prognosen auf fünf Millionen Euro", so die Salzburger Abgeordnete Scharer. In einem gemeinsamen Entschließungsantrag fordern Scharer und SPÖ-Tourismussprecher Hoscher insbesondere die verantwortlichen Minister Gehrer und Bartenstein auf, dem Parlament den Entwurf einer gesetzlichen Regelung zuzuleiten, der die Vorverlegung der Semesterferien in Wien und Niederösterreich um eine Woche möglich macht. ****

"Durch die Terminkongruenz der Semesterferien fällt eine starke Februarwoche weg. Der geballte Gästeansturm wird dazu führen, dass selbst jahrelange Stammkunden in ausländische Gebiete abwandern werden müssen", so Scharer. "Knapp 19 Prozent des heimischen BIP wird von der Freizeit- und Tourismuswirtschaft eingebracht. Wird die Semesterferienregelung 2005 nicht geändert, erleidet allein Salzburg im nächsten Winter einen Wertschöpfungsverlust von 1,2 Prozent", so Hoscher.

Die Abgeordneten stimmen überein, dass "eine längerfristige Abstimmung der Ferienzeiten notwendig sein wird, um solche wirtschaftlich katastrophalen Fehler in Zukunft zu vermeiden. Für 2005 ist aber schnelles Handeln notwendig, und dieses fordern wir von der Regierung einmal mehr ein. Noch ist es nicht zu spät", wie Scharer und Hoscher abschließend betonten. (Schluss) ah/mm

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