APA OTS Politikportalanalyse: EU-Kandidaten im Blickfeld

Wien (OTS) - Die EU-Osterweiterung mit ihren Feiern, aber auch die Chancen und Risiken dieser Erweiterung bestimmten die Berichterstattung der vergangenen MediaWatch-Untersuchungswoche (30. April - 6. Mai 2004). Ein weiteres Top-Thema war der Beginn des EU-Wahlkampfes und die Nominierung der einzelnen Kandidaten. So sind nicht nur sieben Kandidaten im Top 30-Politikerranking vertreten, einer steht sogar an der Spitze der Wertung: Hans-Peter Martin, unabhängiger Kandidat, führt das im Auftrag von APA OTS von Mediawatch wöchentlich erstellte Ranking der 30 meist präsenten Politiker mit 601 Nennungen an. Durch seine Kandidatur wird das "Spesenrittertum der EU-Abgeordneten" zum Wahlkampfthema.

Die Spitzenkandidaten der Bundesparteien konnten ebenfalls hohe mediale Aufmerksamkeit erzielen. Johannes Voggenhuber (Grüne) erreichte 177 Nennungen und damit Platz sieben, Hans Kronberger von der FPÖ liegt auf Rang zehn mit 143 Nennungen. Hannes Swoboda (SPÖ) und Ursula Stenzl (ÖVP) belegen die Plätzen 13 und 14 im Ranking. Swoboda konnte 115 Nennungen für sich verbuchen, dicht gefolgt von Stenzl mit 111 Nennungen. Andreas Mölzer, Kandidat der FPÖ positioniert sich mit 58 Nennungen auf Rang 25, Agnes Schierhuber (ÖVP) mit 47 Nennungen auf Platz 30.

Auf Platz zwei liegt Wolfgang Schüssel mit 432 Nennungen. Mit großem Abstand auf den Bundeskanzler folgt Jörg Haider mit 275 Nennungen auf Rang drei. Der designierte Bundespräsident Heinz Fischer erreichte 232 Nennungen und somit Platz vier der Wertung.

Innenminister Ernst Strasser war in der vergangenen Untersuchungswoche vor allem mit dem Thema "Asyl" in den Medien präsent und belegt mit 149 Nennungen den neunten Rang in der Wertung. Hohe mediale Aufmerksamkeit erzielte außerdem die Einigung im ÖBB Dienstrecht, für die auch Infrastrukturminister Hubert Gorbach (Platz 5 / 174 Nennungen) grünes Licht gegeben hat. Vor allem durch Diskussionen rund um das Thema Gesundheit und eine Entspannung im Wiener Kassenstreit kommt Gesundheitsministerin Rauch-Kallat auf 100 Nennungen und damit Rang 17.

Die ÖVP ist in der aktuellen MediaWatch-Untersuchungswoche mit 13 Vertretern die stärkste Partei in den Top 30. Die SPÖ konnte acht Repräsentanten positionieren; die FPÖ fünf Politiker, die Grünen einen. Im Ranking sind außerdem noch die parteilosen Politiker Hans-Peter Martin (Rang 1/ 601 Nennungen), Karl-Heinz Grasser (Rang 16 / 109 Nennungen) und Bundespräsident Thomas Klestil (Platz 26 / 57 Nennungen) vertreten.

Mediawatch analysiert im Auftrag von APA OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal http://www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

Die kompletten Daten und alle bisherigen Analysen sind über den kostenpflichtigen Service http://www.defacto.at erhältlich (Download über den Link "Alle Analysen" am unteren Ende des Rankings).

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