SPÖ-Frauen stellen Homepage www.linke-emanze.at vor

Stadlbauer - zahlreiche Reaktionen auf Ferrero-Waldner-Aussage

Wien (SK) Es hat ein "irrsinnig großes Echo" gegeben, so viele Rückmeldungen, wie noch nie seit 2000, seit Bettina Stadlbauer SPÖ-Bundesfrauensekretärin ist. Die SPÖ-Frauen haben daher T-Shirts und Aufkleber gedruckt sowie eine eigene Homepage als Diskussionsforum eingerichtet. Für Stadlbauer "eine Möglichkeit, frauenpolitische Grundsätze wieder in den Mittelpunkt zu rücken". ****

Da Stadlbauer zeigen wollte, wie linke Emanzen arbeiten, fand die Präsentation im Büro der SPÖ-Bundesfrauen statt. Der Tenor der bisherigen Zuschriften sei auf der einen Seite in Zuschriften zu sehen, die betonen, sich selbst als linke Emanze zu sehen und stolz darauf sind; auf der anderen Seite gebe es eine menge Zuschriften von Frauen, die sich dagegen verwehren, diskreditiert zu werden. Keinesfalls gehe es darum, Frauen aus anderen Parteien schlecht zu machen oder über sie zu lachen. "Von Untergriffen distanziere ich mich; die wird es auch nicht geben auf dieser Homepage", betonte Stadlbauer.

Die Homepage ist so aufgebaut, dass auf der linken Einstiegsseite das kritisierte Presse-Interview Ferrero-Waldners zu lesen ist, in dem diese die Schuld an ihrer Wahlniederlage bei den "linken Emanzen" geortet hat. Weiters ist neben dem "Kernstück", dem Diskussionsforum, in dem man seine Meinung posten kann, ein Ideenforum eingerichtet, und es besteht die Möglichkeit, E-Cards zu versenden. Auch Männer sind herzlich eingeladen, ihre Meinung zu posten, erklärte Stadlbauer.

Briefe und Aussendungen zur causa prima(hier kam auch die Grüne Brigit Weinzinger zu Wort) sowie Kommentare aus Zeitungen und Zeitschriften runden den Internetauftritt ab, in dem "selbstverständlich auch dargestellt wird, was linke Emanzen eigentlich wollen", so Stadlbauer. Neben dem Diskussionsforum erfolgt das durch die Veröffentlichung der Positionierungen der SPÖ-Frauen zu den Bereichen "Leben in der Arbeitswelt", "Vereinbarkeit von Beruf und Familie", "Ladenöffnungszeiten und Verbesserung der Situation der Handelsangestellten", "Frauen und Wirtschaft", "Zusammenleben", "Bildung", "Sicherheitspolitik" und "Entwicklungspolitik". (Schluss) up

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