Onodi: Mehr Hilfe für Wiedereinsteigerinnen

Mütter dürfen am Arbeitsmarkt nicht länger benachteiligt werden

St. Pölten (SPI) - "Der Muttertag sollte nicht nur ein Tag sein, den Müttern für ihre Arbeit in den Familien zu danken, sondern ein Tag um auch darüber nachzudenken, welche Chancen Mütter in unserer Gesellschaft haben. Vor allem im Bereich des Wiedereinstiegs nach der Kindererziehung gibt es immer noch massive Mängel auszugleichen", so LHStv. Heidemaria Onodi im Vorfeld des kommenden Muttertags. "Zwar gibt es derzeit in Niederösterreich einige Initiativen, die Frauen den Wiedereinstieg erleichtern sollen, die Maßnahmen reichen aber bei weitem nicht aus, um sie auch allen Frauen, die Hilfe brauchen würden, zu Teil werden zu lassen", so Onodi weiter. Derzeit bietet das AMS verschiedene Hilfen wie Orientierungs- oder Qualifizierungskurse oder Beratung an. Für rechtliche Fragen steht auch die Arbeiterkammer zur Verfügung. Daneben gibt es in Niederösterreich auch mehrere erfolgreiche Beschäftigungsprojekte, die den Frauen den Neustart nach der Babypause erleichtern. Auch verschiedene Frauenberatungsstellen stehen zur Verfügung.****

"Vor allem in den Bereichen der Qualifizierungsmaßnahmen, Beschäftigungsprojekte und Kinderderbetreuung muss noch viel nachgeholt werden. Es ist noch immer Faktum, dass Frauen nach der Babypause weniger verdienen als vor der Karenz - und das, obwohl das Lohnniveau von Frauen um einiges unter dem der Männer liegt. Es ist aber absolut notwendig, in Zukunft den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen zu verbessern. Gerade im ländlichen Bereich ist es Frauen mit Kindern oft nicht möglich, einen Betreuungsplatz zu finden, der auch auf die Arbeitszeit der Mütter zugeschnitten ist. Die Situation ist, gerade angesichts der derzeit dramatischen Arbeitslosigkeit, für viele junge Mütter beinahe aussichtslos", so Onodi weiter

"Ich möchte den Muttertag auch dazu nutzen, allen Müttern für ihre Arbeit zu danken. Mit dem Dank allein ist es aber nicht abgetan, wir müssen darüber nachdenken, wie unsere Gesellschaft mit den Müttern umgeht - und Mängel so rasch wie möglich ausgleichen. Junge Frauen müssen durch die tatsächliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine echte Wahlmöglichkeit haben", so Onodi abschließend. (Schluss) kr

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