ÖAMTC: Mehr Sicherheit für eine Million "Hallo Auto"-Kinder

Erfolgreiche Verkehrssicherheitsaktion des Clubs einzigartig in Europa

Wien (ÖAMTC-Presse) - An der ÖAMTC-Verkehrssicherheitsaktion "Hallo Auto" haben nun bereits eine Million Kinder teilgenommen. Dieser Erfolg ist einzigartig in Europa, aber auch weltweit beispiellos.

Nach dem Motto "Lernen durch erleben" werden bei der österreichweit durchgeführten Aktion von ÖAMTC und AUVA 8- bis 9-jährigen Volksschülern aktiv, spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger die Gefahren des Straßenverkehrs vor Augen geführt.

"Verkehrserziehung ist ein gutes Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Partnern außerhalb der Schule. Das Verkehrserziehungsprogramm des ÖAMTC hat seit 1986 eine Million Schulkinder erreicht und stellt einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr dar", betonte Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer.

Begonnen hat "Hallo Auto" 1986 in Niederösterreich mit den Volksschulen in Theresienfeld und Gaming. Mittlerweile ist der Erfolg der Aktion "Hallo Auto" weit über die Grenzen Österreichs hinaus sichtbar. Die weltweite Dachorganisation der Automobilclubs, die FIA, hat "Hallo Auto" bereits im Jahr 1988 mit ihrem Verkehrssicherheitspreis für das innovativste Projekt ausgezeichnet. Auch die Schwesterclubs des ÖAMTC in Deutschland, Luxemburg und nun auch in Italien haben dieses wichtige Programm für die Kinderverkehrssicherheit übernommen, wobei es in Luxemburgs Schulen sogar Pflicht ist.

An den ÖAMTC-Aktionen "Hallo Auto" für die dritte Volksschulklasse und "Blick&Klick" für Taferlklassler nehmen jährlich insgesamt 90.000 Kinder aus ganz Österreich teil. "Dies ist besonders wichtig, weil im Kindesalter mit derartigen Maßnahmen der Grundstein für verantwortungsbewusste erwachsene Verkehrsteilnehmer gelegt wird. Der ÖAMTC plädiert auch für eine Ausweitung der schulischen Verkehrserziehung auf den gesamten Pflichtschulbereich. Der Club bietet Verkehrssicherheitsprogramme für ein lebenslanges Lernen vom Kind bis zum Senior", betont ÖAMTC-Präsident Werner Kraus.

Der Erfolgsweg von "Hallo Auto" mit einer Million Kindern, die bereits daran teilgenommen haben, war aber nur durch die finanzkräftige Unterstützung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA möglich. Sie hat vom Beginn an das Projekt geglaubt und es unterstützt. Bei der AUVA sind alle Schüler und Schülerinnen Österreichs unfallversichert. "Da Kinder in der Schule und auf dem Schulweg immer wieder verschiedensten Gefahren ausgesetzt sind, sorgt die AUVA für ihren Versicherungsschutz und ganz besonders für Verkehrserziehung in den Schulen. Daher unterstützen wir auch ganz massiv die Aktion 'Hallo Auto', die ideal in unsere sicherheitspädagogische Linie passt. Sicherheit kann nie früh genug beginnen", betont KR Helmut Klomfar, der Obmann der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt.

Gehen - fahren - bremsen

"Unsere Aktion 'Hallo Auto' entstand als ein Programm aus der Praxis für die Praxis. Durch einen Moderator, der auf die Kinder eingeht, können Gefahren des Alltags spielend erleben werden", unterstreicht Franz Wurz, Leiter der ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren und "Vater" der erfolgreichen Aktion.

"Hallo Auto" wird in ganz Österreich für Kinder der dritten Schulstufe, also 8- bis 9-jährige Volksschüler, durchgeführt. In diesem Alter kann sich so gut wie keiner vorstellen, wie lange es dauert, bis ein Auto zum Stillstand kommt. Diesem gefährlichen Unwissen begegnet die Aktion auf spielerische Weise.

Die Kinder laufen miteinander um die Wette und müssen plötzlich stehen bleiben. Schon diese Übung zeigt, wie schwer das Bremsen ist. Später schätzen die Kinder den Anhalteweg eines Autos bei Tempo 50 und stellen fest, wie leicht man sich dabei irren kann. Dann dürfen sie selbst das Auto zum Stehen bringen. Einen eigens mit einem Doppelbremspedal und mit kindergerechten Rückhaltevorrichtungen ausgerüsteten Smart. Die Kinder führen - völlig ohne Gefahr - unter Anleitung eine Vollbremsung durch. So erleben sie selbst hautnah, dass der Anhalteweg viel länger als erwartet ist. Durch diese Erfahrung erkennen Kinder die Gefahren herannahender Autos und bewegen sich im Verkehr viel vorsichtiger.

Die Erlebnisse des Tages werden von den Lehrern in der Schule weiter vertieft. Viele Kinderzeichnungen und Aufsätze dokumentieren die erfolgreiche Aktion und vor allem den Nutzen, den jedes Kind persönlich davon hat.

Aviso an die Redaktionen:
Ein Foto der Aktion "Hallo Auto" findet man im ÖAMTC-Foto-Service unter http://www.oeamtc.at/presse/.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Hannes Kerschl

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